Mittwoch, 7. Mai 2003

Internationale Thüringenrundfahrt der U 23 2003

Internationale Thüringenrundfahrt der U 23 vom 05.-11.05.2003


Sonntag, 04.05.2003 Endlich wieder Radsport live

Das letzte Radrennen, das ich live am staubigen Straßenrand verfolgen durfte, war bereits eine ganze Weile her (September 02) - zu lang für meinen Geschmack, viel zu lang.

Abhilfe musste geschaffen werden, dringend!

Da kam mir die Internationale Thüringenrundfahrt gerade recht. Dieser Rennbesuch wurde mir durch das Vorhandensein etlicher Verwandter im Zielgebiet erheblich erleichtert (Unterkunft, Verpflegung usw...)

Also machte ich mich am Morgen des 04.05.2003 mit der Deutschen Bahn auf ins ehemalige Herzogtum Sachsen-Coburg-Gotha.

Kaum waren fünfeinhalb Stunden vorbei, sah ich die Höhen des Thüringer Waldes vor mir. Sofort schnappte ich mir einen Drahtesel und fuhr vom bayerischen Neustadt ins thüringische Sonneberg, um die Strecke des Zeitfahrens am nächsten Tag einmal persönlich in Augenschein zu nehmen. Leider verfügte das Rad meiner Oma über keinerlei Gangschaltung und so musste ich schwer schnaufend feststellen, das es dauernd leicht bergauf ging....dafür war die Rückfahrt jedes Mal die helle Freude, 3 Kilometer lang fuhr es sich wie von selbst...

In der Stadt hingen schon überall Plakate, auf denen das Teag Team Köstritzer abgebildet war. Die Fahrer des Thüringer Teams sind die "local heroes" dort.

Soweit, so gut, ich fuhr zuerst mal zum Bahnhof, wo am nächsten Tag Start und Ziel sein würden und danach weiter durchs Neubaugebiet "Am Wolkenrasen". Nach dem Bahnhof ging es leicht bergauf, danach fast nur noch bergab. Die Straßen waren nicht mehr die besten, die Platten in der Friedrich-Ludwig-Jahn-Straße schon deutlich mitgenommen. Erst zum Ende der Strecke hin wurde es winkliger und es stand auch wieder ein Stück ansteigende Straße auf dem Programm. Es versprach interessant zu werden!

Montag, 05.05.2003 "Beloften im Spielzeugland"


Sonneberg ist seit Hunderten von Jahren bekannt und berühmt für die Herstellung von Spielzeug, der "Sonneberger Täufling" und die "Thüringer Kirmes" haben vor vielen Jahren weltweit Preise bekommen. Auch die Siegerehrung sollte später noch etwas mit dem Thema zu tun haben...

Am Morgen war ich bereits das erste Mal in "Sumbarch" um eine neue Batterie für den Foto zu kaufen. Dabei sah ich auf dem riesigen Parkplatz des Supermarktes einen Teamwagen von Rabobank. Das Radsportfieber in mir begann deutlich zu steigen (wie verrückt ist man, wenn man sich schon über Autos freut???????????)

Um 15 Uhr sollte der Prolog losgehen, ich war bereits kurz vor eins am Bahnhof postiert... Es war brütend heiß, über 30 °C. Eigentlich wollte ich mich ja einige Meter entfernt vom Bahnhof an einem kleinen Anstieg postieren, gab dieses Vorhaben wegen der wüstenähnlichen Temperaturen aber schnell auf. Stattdessen verzog ich mich in den Schatten des Busbahnhofs. Dort versuchte ich, einigen anderen Zuschauern zu erklären, was es mit GS 3 und GS 1 und U 23 auf sich hat. Ich dachte schon, man hätte mich verstanden, als mich eine Frau nach dem Team Telekom fragte...Immerhin kannte man vor Ort Sebastian Lang und Robert Bartko.

Jetzt wurde es amüsant:

13:30 Uhr: Man beginnt in aller Seelenruhe mit den Absperrungen....


Dazwischen fuhren sich die Fahrer langsam warm und meine Augen wechselten von der Startliste zur Straße und zurück. Eine Frau neben mir sagte zu ihrem Mann (Anmerkung, es war 14 Uhr): "Naja, wenn die jetzt losfahren, sind die bis um dreie wieder da!" (no comment...)

Als es langsam etwas langweilig zu werden begann, postierte sich das Team Rabobank genau hinter mir - super! Wann kann man schon mal zwei Meter hinter sich Fahrer bei der Rennvorbereitung beobachten! Für mich als Radsportfan, der nicht unbedingt ein Experte ist, wirklich sehr aufschlussreich. Der österreichische Meister Bernhardt Kohl kam von einer Proberunde zurück und monierte irgendwas an seiner Schaltung (es hörte sich wenigstes so an, mein holländisch ist äußerst bescheiden *hust*) Während sich die Oranjes einfuhren gab einer ihrer Betreuer einem Journalisten ein Interview und meine Ohren wurden gaaanz lang. Er äußerste sich äußerst positiv über die Tour, gute Organisation (ähh, siehe unten), gute Hotels, gutes Essen (danke, das habe ich auch vorher schon gewusst). Außerdem ging es noch um Pieter Weening, um die Niedersachsenrundfahrt und das besagter Pieter nächstes Jahr Profi werde im Rabo-Team.

Weiter gings mit der gaaaaaaaanz gemütlichen Rennvorbereitung der Veranstalter:

14:30: Man beginnt mit der Einschreibung, 30 Minuten vor dem Start...


Ein Team nach dem anderen wurde aufgerufen und trug sich ein. Die Schweizer Nationalmannschaft kam ganz gemütlich zu Fuß an, während die Australier in der prallen Sonne warteten - nun gut, vielleicht mochten die die Hitze ja...

14:50 Von Veranstalterseite wird man langsam etwas hektisch mit der Einschreibung...

14:55 Man befestigt die letzten Werbebanden...

14:58 Man tätigt die letzten Handgriffe an der Startrampe...

15:00 Start


Um die Fahrer besser sehen zu können verlasse ich für kurze Zeit die sich einfahrenden Rabos und begebe mich in die pralle Sonne. Forumsmitglied chrischte ist ganz am Anfang dran und die Leute um mich rum schauen mich total verdattert an, welches Team ich da anfeuere...

Als er außer Sichtweite ist, flüchte ich mich schweißgebadet zurück in den Schatten. Die Rabos haben inzwischen von ihrem Betreuer irgendein Minzöl auf kleine Wattebäusche bekommen, die sie sich in die Nase stecken. Das soll wohl dem besseren Durchschnaufen dienen. Jedenfalls riecht man es meilenweit und die Frau neben bekommt einen zünftigen Hustenanfall! Die kleinen Rabos riechen nicht nach Massageöl, sondern nach japanischen Minz-Durchschnauföl!

Ein Fahrer nach dem anderen macht sich auf die 3,4 km lange Strecke und der Streckensprecher quatscht ohne Ende. Zu jedem weiß er was. Der eine isst am liebsten Kartoffelbrei, der andere hat die und die Lieblingsmusik. Zuerst fand ich es etwas arg oberflächlich, aber mit zunehmender Dauer wurde es besser, er ging auf den Etappensieg von Sven Krauß bei der Eneco-Tour ein und erwähnte "Pfannis" schlimmen Sturz und lobte ihn fürs Helmtragen.

Schließlich starteten die ersten der sechs Rabobank-Fahrer. Einer nach dem anderen knackte die Bestzeit und der Sprecher begann zu "motzen", es werde langweilig. Er mutmaßte, die würden alle Wertungstrikots haben nach dem ersten Tag. Kurzfristig frohlockte er, die hätten keinen fürs Jungprofileiberl, aber dann kam er auf Niels Scheunemann und auch die Hoffnung war zerstört. Für Aufregung sorgte dann noch mal Arian Buchwalder vom Team Hörmann-Betoncoupe, als er fast seinen Start verpasste. Er wurde zur Rampe gehetzt, sein Rad und er selber hinauf, aufs Radl gesetzt und mit einem kräftigen Klaps auf den Hintern gings los!

Das erste Raunen ging durchs Publikum, als Bernhardt Kohl mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von über 50 km/h ins Ziel kam. Die Zeit verging und Rabobank war immer noch in Führung. Joost Posthuma stellte mit 4:03,55 eine neue, sagenhafte Bestzeit auf. Er hatte eine Durchschnittsgeschwindigkeit von unglaublichen 50,26 km/h!!!!!

Schließlich kündigte der Sprecher dann den Titelverteidiger, Pieter Weening aus den Niederlanden an. Als er über die Absperrung kletterte, ein Betreuer ihm sein Rad gab und er zur Startrampe fuhr, war es mucksmäuschenstill.

Richtig ehrfürchtig schaute das Publikum zu dem baumlangen jungen Mann im Trikot des niederländischen Meisters. Als er um 16:57 Uhr losraste, gab es lauten Beifall.

Um 17:01 bog er auf die lange Start- und Zielgerade in der Ernst-Moritz-Arndt-Straße ein, würde er es schaffen, noch aufs Stockerl zu kommen?

Er schaffte es nicht, wurde Vierter. Damit stand ein aus Rabo-Sicht fantastisches Endergebnis fest: Fünf Fahrer unter den besten fünf, der schlechteste Fahrer war Theo Eltink auf Rang 8.

Oranje boven - Gewunna hoat, der wo immer getüt hoat!


Da die Mikrofunkuhr am Ziel nur äußerst bescheiden funktionierte, konnte man sich nicht daran orientieren. Da die Rabos aber die effektvollsten Scheibenräder und die lauteste Hupe hatten, merkten sich viele Fans daran den Sieger.

Kaum dass Weening im Ziel war, wechselte ich die Straßenseite, um der Siegerehrung beiwohnen zu können. Die interessierte kaum jemanden und so stand ich ganz vorn. Den Fotoapparat bereit stand ich da, schwitzte und dachte an die Forums-Stories mit den "drei Meter langen Fototaschen"...

Die Siegerehrung selber war dann witzig, da alle Ehrungen an die drei gleichen Fahrer gingen, das war ein Kommen und Gehen auf dem Stockerl:

Etappensieger: Joost Posthuma, Rabobank
Zweiter: Niels Scheunemann, Rabobank
Dritter: Bas Gilling, Rabobank
Gelbes Trikot: Joost Posthuma
Bester Jungprofi: Niels Scheunemann (das Trikot war von einem herrlichen Blau, hach…)
Weißes Sprinttrikot: Niels Scheunemann
Rotes Bergtrikot: Bas Gilling


Posthuma und Gilling bekamen, passend zum Rennen in der Spielzeugstadt Sonneberg, große ferngesteuerte Autos als Präsent, was Bas Gilling zu der Aussage veranlasste, er sei extra schnell gefahren für das Auto! Warum der zweite des Tages kein Auto bekam, ist mir bis heute ein Rätsel...ausgerechnet der jüngste Fahrer auf dem Stockerl.

Scheunemann bekam ein kleines Geschenk, es wurde im Publikum vermutet, es handele sich um eine original thüringische Glaskugel. Dies konnte aber nicht mehr aufgeklärt werden...

Dann gab es zu Ehren der Sieger noch die niederländische Hymne und während dem Siegerinterview mit Posthuma machte ich die letzten meiner 25 Fotos am heutigen Tage...

Dienstag, 06.05.2003 Servus Sonneberg...

Am heutigen Tage sollte es bereits um 13 Uhr mit dem Start der ersten Etappe von Sonneberg nach Bad Salzungen weitergehen. Um 12 Uhr ging es mit der Einschreibung los. Ich schwang mich also um 11.20 Uhr aufs Radl, kaufte vorher noch einen neuen Film für den Foto und war dann kurz vor 12 Uhr vor Ort. Wieder ging es am Bahnhof los, wo die Einschreibung schon in vollem Gang war. Eine lange Traube von bunt gekleideten Fahrern stand vor der Tafel an. Der Streckensprecher redete wieder ohne Punkt und Komma. Er meinte, nichts über die Fahrer aus Tschechien und Russland zu wissen und er hoffe, von den Teams noch Infos zu bekommen.

Es war wieder mal unglaublich heiß, so heiß wie seit 1953 nicht mehr in einem Mai in Thüringen...

Ich stand unter einem Baum im Schatten und beobachtete das Treiben. Als die Fahrer von Winfix-Techem an mir vorbeikamen, kamen mir bezüglich der Startnummer 164 leichte Zweifel. In meiner Liste stand da Linus Gerdemann, der Fahrer sah aber gar nicht so aus...tja, man sollte die Liste wohl nicht eine Woche vor dem Rennen schon ausdrucken!

Als das Team von Löwik Meubelen Tegeltoko beim Einschreiben war, sprach der Herr Streckensprecher einen Fahrer an, wie es seinem am Vortag im Prolog gestürzten Kollegen gehe, wie das passiert sei usw. Offenbar verstand der junge Mann aber kein Deutsch, denn er antwortete nicht.

Dann ging es langsam auf 13 Uhr zu und die Fahrer versammelten sich um dem blauen Startbogen in der Bahnhofsstraße. Den meisten wurde es aber schnell zu heiß und sie verzogen sich in den Schatten eines großen Hauses. Da stand ich dann, inmitten der Fahrer aus den USA, aus Schweden und der Schweiz, aus Deutschland und Holland. Und ich konnte genau das feststellen, was abc, lina und cyclist auch immer berichten, Profiradler haben scheinbar ein angeborenes Talent zum quatschen. War das ein Geschnatter!

Die einzigen die ruhig waren, waren die Fahrer aus Russland, da sonst keiner russisch sprach.

Und die jungen Herren waren die Ruhe selbst. Es waren noch fünf Minuten zum Start, da standen hinter mir noch zwei aus der deutschen Nationalmannschaft, zusammen mit einem Hofbräuer und einem US-Boy, die habe ich auch gleich noch mal geknipst, wann ist frau schon mal so nah an den Fahrern dran, zwei andere verschwanden noch schnell in die Büsche, keine Spur von Hektik!

Als es dann noch eine Minute zum Start war, bequemten sich dann auch die vier Herren hinter mir zu ihren Kollegen zum Start. Mit zwei Startschüssen, abgegeben von Sonnebergs Bürgermeisterin Sybille Abel, ging es dann auf die ersten Kilometer der 137 km langen Fahrt nach Bad Salzungen, der "scharfe Start" erfolgte einige Kilometer außerhalb der Stadt.

Ich schaute dem Feld noch eine Weile hinterher und verabschiedete mich dann schweren Herzens von Sumbarch und der Rundfahrt. In Höhnbach hab ich mir noch ein Eis gekauft und bin dann zurück nach Neustadt und am späten Nachmittag heim nach München gefahren.

Um 23 Uhr war ich daheim, todmüde aber glücklich.

Thüringenrundfahrt, ich komme auf jeden Fall wieder!

Dienstag, 1. Oktober 2002

Rund um die Nürnberger Altstadt 2002

Rund um die Nürnberger Altstadt
Text: Yeti


Nachdem es mir in Karlsruhe beim Paarzeitfahren so gut gefallen hatte, nutzte ich gleich einen Monat später die nächste Gelegenheit, die Helden der Landstraße erneut zu sehen.

In Nürnberg fand eines der jährlich zwei Radrennen auf bayerischem Boden statt, diese Chance wollte ich mir nicht entgehen lassen.

Alljährlich findet dort das "Rennen rund um die Nürnberger Altstadt" statt. Nachdem ich auf der Homepage des Rennens gelesen hatte welche Topstars dort antreten sollten musste ich einfach hin.

die Anfahrt

Am Sonntag stand ich schon um halb fünf auf, um viertel nach sechs fuhr der Zug am Hauptbahnhof. Da um diese frühe Zeit bei mir im Outback noch keine Busse fuhren trat ich den ersten Teil meiner Reise selbst auf dem Fahrrad an (nun gut, es sind nur 1,5 km zur S-Bahn aber immerhin begann der Tag stilgerecht). Am Bahnhof angekommen wunderte ich mich, was für alte Züge die DB AG noch hat und das diese sogar noch fahren!!!

Schließlich ging es aber doch noch los. Anfangs verlief alles glatt und ich war bester Stimmung und voller Vorfreude. Das Rennen sollte nämlich auch zu einem Usertreff genutzt werden und ich war neugierig auf die Leute, die ich bisher nur virtuell kannte. Im idyllischen Altmühltal öffnete der Himmel dann seine Schleusen und es begann zu schütten was vom Himmel runter kam. Meine Stimmung begann auf den absoluten Nullpunkt zu sinken. Die Aussicht bei diesem Wetter viele Stunden im Freien zu verbringen war nicht sonderlich verlockend.

Das hatte ich schon bei der Leichtathletik-EM im August mitgemacht, wobei ich tropfnass geworden war.

Meine Hoffnung, die Wolken würden am Altmühltal hängen bleiben, erfüllte sich und in Nürnberg regnete es so gut wie nicht mehr. Ich war wie bereits in KA sehr früh vor Ort, um 9.13 Uhr.

usertreff und Jedermänner


Am Bahnhof angekommen hatte ich mich zuerst mit Chris Combüs verabredet. Ihr Zug sollte 10 Minuten nach meinem aus Passau kommen. Da wir vorher gute Personenbeschreibungen ausgetauscht hatten fanden wir uns recht schnell. Zuerst versuchten wir eine aktuelle Startliste zu bekommen. Die Oper war schnell gefunden und dort bekamen wir auf Nachfrage Zeitungen ausgehändigt, in der sich eine mehr oder weniger aktuelle Startliste befand wie sich später herausstellte.

Dann wollten wir zum Burgberg. Also eine Frau mit Akkreditierung um den Hals gefragt. Die schien gar nicht zu wissen das da heute ein Radrennen stattfinden sollte und wo der Berg ist wusste sie auch nicht. Na toll, wozu war die überhaupt da???

Als nächstes fragten wir dann einen Feuerwehrmann. Der gab uns dann auch ganz freundlich Auskunft und wir machten uns auf den Weg. Leider hatte ich meine Infos, die ich mir aus dem Internet ausgedruckt hatte, daheim vergessen...aber meine komplette Regenausrüstung war dabei, jawohl!

Nach ca. einer Viertelstunde Fußmarsch trafen wir am Burgberg ein. Da noch ein bischen Zeit war, bis die Fahrer des Jedermannrennens vorbeikommen sollten, vertrieben wir uns die Zeit mit dem Betrachten der dort ausgestellten Telekomräder. (toll, so was müsste man haben...) und mit Ratschen, endlich lernte ich mal jemanden wirklich kennen mit dem ich bisher nur virtuell kommuniziert hatte. Als die Vorstellung der Fahrer erfolgte, verglichen wir die Teams mit den Listen in der Zeitung, die wirklich nicht auf dem neuesten Stand war.

Doch dann kamen endlich die Jedermänner und -frauen vorbei, ebenso wie die Liegeräder. Die haben mich beeindruckt, wie die den steilen Berg raufgefahren sind, das könnte ich nicht. Jetzt gab es ein Rennen nach dem anderen, die U11 und die U 13 kamen vorbei. Da waren noch so Kleine dabei, die hätten wir am liebsten angeschoben!

Nach einer Weile rief ich dann Spitzer auf dem Handy an und teilte unseren Standort (Tiergärtnertor) mit. Schließlich sollte es hier zum Usertreff Süd kommen, quasi eine Konkkurenzveranstaltung zum Henninger Turm. Wir verfolgten mit einem Auge das Rennen und mit dem anderen hielten wir Ausschau nach einer größeren Gruppe Radsportfans. Dies war nicht ganz einfach, da weder Chris noch ich irgendjemanden bereits kannten. Nach einer ganzen Weile stand dann eine größere Gruppe vor uns und Chris fragte nach "Cycling 4 fans?"

Dies war der Fall und wir machten die Bekanntschaft von NeG, Mawi9, Gulaschkanone, Jackzon, Dschulie, CofiTine, KitKat, Chianni, Raktajino, Spitzer und Zilpzalp. Es war sehr interessant endlich mal die Personen zu sehen, die Stimmen zu hören.

Nach einer Weile verlegten wir unseren Standort auf die andere Seite der Straße. Dort befand sich eine Trambahnhaltestelle, wo wir alle gemütlich Platz fanden. Inzwischen war auch das Damenrennen sowie das der U 17 in vollem Gange. Da fuhren auch zwei vom RSV Falke Neustadt mit, aus dem Heimatort meiner Eltern (für diesen Verein fuhr auch Sebastian Lang nach der Wende einige Jahre). Ich suchte im Feld nach den beiden, aber die waren auch am Berg noch zu schnell, so das man die Startnummern leider nicht erkennen konnte.

In der letzten Runde gab es einen Sturz, von dem zwei Leipziger Fahrer betroffen waren, der eine musste sogar ins Krankenhaus gebracht werden. Der dämliche Streckensprecher war nicht weit davon entfernt aber hatte nichts besseres zu tun, als zu erzählen es sei nichts schlimmes passiert! Jaja, ist nicht schlimm, wenn einer am Boden liegt und nicht mehr aufstehen kann!

In der Zwischenzeit wurden eifrig Fotos betrachtet, die bei den Radrennen der Saison entstanden waren. Chiannis Fotos aus Zürich waren ganz toll.

das Rennen


Endlich ging auch das Rennen der Männer los. Dies war für mich am interessantesten, endlich einmal die ganzen Profis sehen, die man immer im Fernsehen sieht und über die wir uns im Forum tagtäglich unterhalten. Besonders gespannt war ich auf die Fahrer des Münchner Teams LTA - Quattro Logistics. Wenn man schon in der Presse hier keine Notiz von ihnen nahm wollte ich sie wenigstens unterstützen!

Nach einigen der 13 großen Runden auf dem Altstadtring konnte sich schließlich Christoph von Kleinsorgen vom Essener Team Coast absetzen. Wir feuerten ihn bei jeder Vorbeifahrt lautstark an und hofften auf den so sehr ersehnten großen Sieg der Coasties in Deutschland.

Sein Vorsprung wuchs kontinuierlich an, doch konnte schließlich Thomas Liese vom heimischen Team Nürnberger zu ihm aufschließen. Nun waren die Forumler hin-und hergerissen. Einerseits hoffte man auf "den" Sieg der Coasties auf heimischen Straßen, andererseits wünschten sich alle einen blau-weißen Sieg beim letzen Rennen der Mannschaft vor heimischem Publikum.

Wir einigten uns darauf, nach den 13 großen Runden unseren Standort am Tiergärtnertor zu verlassen und ganz gemütlich zu Start und Ziel zu wandern. Nach 13 Runden waren Kleinsorgen/Liese immer noch vorn und unsere Hoffnung wuchs.

Unterwegs sahen wir das Feld fünfmal an uns vorbeirasen. Wahnsinn, wie schnell die Burschen fuhren!

Als noch zwei Runden à 5 km zu fahren waren, hatten unsere beiden Ausreißer noch 35 Sekunden Vorsprung. Wir waren total nervös, haben die Daumen gedrückt und lautstark angefeuert.

Die letzte Runde, noch 5 km zu fahren - und dann die Ernüchterung - eingeholt. Schnell weiter zu Start und Ziel. Dort waren so viele Leute, ich hab gar nichts gesehen. Wir hofften auf Förster, auf Pollack, auf Radochla.

Den Zieleinlauf verfolgte ich auf der aufgestellten Videowand. Es war verdammt spannend.

Schließlich gewann Erik Zabel vor Olaf Pollack und Steffen Radochla. Das Bild danach war für Götter. Tausende jubelnde Zuschauer und ein Grüppchen tiefenttäuschte Forumler. Ein Mann, der neben mir stand, schaute mich total verdattert an, weil ich mich nicht mitgefreut hab.

nach dem Rennen


Wir verließen den Ort der Enttäuschung fluchtartig und machten uns auf den Weg Richtung Fahrerlager. Hinter dem Ziel trafen wir auf eine Mitarbeiterin des Teams Nürnberger, die Kappen verteilte. Nach dieser Begegnung waren wir dann eine Gruppe Forumler mit weiß-blauen Mützen auf dem Kopf. Weiter gings Richtung Fahrerlager.

Zuerst entdeckten wir in einer Seitenstraße das Team Colpack-Astro aus Italien. Nachdem wir uns aber recht schnell einig waren, von denen keinen näher zu kennen, verzichteten wir darauf, sie mit unserer Anwesenheit zu beglücken.

Wir gingen noch ein Stück weiter und trafen dort auf Gerolsteiner, Coast, Index-Alexia sowie Fassa Bortolo. Von diesem Team konnten wir anschließend noch kleine Büchlein mit den Infos und Fotos der Fahrer ergattern (@ Anne: Da wird deine Tadej-Valjavec- Homepage als offizielle Seite erwähnt!)

Chiannis Tochter hatte von anderen Fans die Startnummern von Paolo Savoldelli bekommen und ließ sich diese jetzt signieren. Ich kann mich immer noch so wahnsinnig über mich selber ärgern das ich mir kein Autogramm von ihm geholt habe!!! Da saß der Giro-Sieger keine zehn Meter von mir entfernt und hat mit seinen Teamkollegen geratscht, bestimmt eine Viertelstunde lang. Dann kam Jens Lehmann aus dem Hotel, ich hab mir wieder kein Autogramm geholt, warum eigentlich nicht???

Als nächstes kam dann René Haselbacher, der schien uns zu kennen, denn er verließ das Hotel fluchtartig! Als nächstes sahen wir dann noch Peter Wrolich und Steffen Radochla mit seinem Blumenstrauß von der Siegerehrung.

Als die Teams dann wegfuhren beschlossen wir, noch was essen zu gehen. Chianni, und Raktajino verabschiedeten sich und fuhren Richtung Heimat.

Nach einem Bummel durch die Fußgängerzone, bei dem wir uns noch über Wahlplakate der FDP amüsierten (sie waren alle in der Mitte eingeschlagen) einigten wir uns dann auf ein schönes Lokal in der Nähe vom Bahnhof. Während wir aufs Essen warteten, gings wieder ans Fotoanschauen, die meisten waren aus Zürich. Das Essen selbst war dann sehr gut. Die hohen Münchner Preise gewöhnt, fand ich es gar nicht mal so teuer. Wir gingen dann noch zusammen zum Bahnhof, wo sich jeder in eine andere Richtung verabschiedete. Um viertel vor sieben saß ich dann wieder im Zug nach München, diesmal war es ein ganz neuer und moderner. Um halb zehn war ich in München am Hbf, so gegen zehn Uhr daheim.

Ich war zwar hundemüde, aber es hatte sich gelohnt, mit anderen zusammen macht es viel mehr Spaß.

Ich hoffe das war nicht das letzte Usertreffen im schönen Nürnberg!

Donnerstag, 1. August 2002

PZF in Karlsruhe 2002

Paarzeitfahren Karlsruhe am Samstag oder mein erstes Radrennen live vor Ort!

Radsportfan bin ich schon lang und fast ebenso lang wollte ich ein Rennen live vor Ort sehen. Aber da mein Wohnort (München) und dessen nähere Umgebung damit leider nicht gerade gesegnet ist, um nicht zu sagen, dies hier völlig unbekannt ist, blieb es für lange Zeit ein Traum.

Seit Februar bin ich nun Mitglied bei "www.cycling4fans.com" und dort bekam ich viele Tipps rund um den Radsport. Ende Juli war dort im Forum viel über das Paarzeitfahren in Karlsruhe zu lesen und wer dort alles starten sollte. Armstrong, Jalabert, Rich, Peschel, Moreau, Voigt, Zülle usw.

Diese Namen ließen meinen Wunsch, dort hinzufahren, immer größer werden. Innerhalb kürzester Zeit fällte ich den Entschluß, da muss ich hin. Ganz leicht fiel mir das nicht, ich war noch nie in KA und noch nie bei einem Radrennen.

Aber vor allem Jalabert wollte ich sehen, nach der großartigen Tour und seinem zweiten Bergtrikot, für mich ist er einer der größten. In Frankreich hatte er sich so richtig in mein Herz gefahren. Oder auch Armstrong, den vierfachen Toursieger, wann würde ich wieder die Gelegenheit haben ihn in Deutschland zu sehen?

Gesagt, getan, ich kaufte die Fahrkarte schon Anfang der Woche (noch mal vielen Dank an den Schreiber der PN mit dem Tipp fürs Twen Ticket, damit war es doch deutlich billiger!). Am Samstag ging es dann frühmorgens los, mit dem Eurocity nach Karlsruhe. Dieser Zug fuhr weiter nach Paris, wie passend zum Radsport!

Es geht los

Ich war mal wieder viiiiiiiiel zu früh da, schon um 11.10 Uhr in KA am Bahnhof. Da stand ich dann erstmal ziemlich alleine und verlassen rum, weil ich noch nie dort gewesen war. Es war auch noch nix von Absperrungen zu sehen, was mich sehr gewundert hat. Ich hab schon gezweifelt ob das Rennen überhaupt am Bahnhof vorbeikommt. Naja, erst mal daheim angerufen und mitgeteilt dass ich gut angekommen bin. Danach hab ich in der Touristeninfo am Hbf nach der Europahalle gefragt. Die freundliche Dame hat es mir auch gut erklärt, gefunden hab ich sie trotzdem nicht! *g*

Aus diesem Grund und weil ich mich nicht verlaufen wollte, bin ich nach ca. 10 Minuten Fußmarsch umgedreht und zurück zum Bahnhof. Dabei hab ich schon die ersten Fahrer beim Warmfahren gesehen, Rubens Bertogliati und Raivis Belohvosciks vom Team Lampre.

Dann hab ich das Fahrerlager vor dem Hotel entdeckt. Erstmal außenrum geschlichen und neugierig geguckt. Aber nachdem ich gesehen hatte, dass sehr viele Fans dort rein sind, hab ich das auch getan. Irgendwie musste ich ja die Zeit rumkriegen bis zum Start. Was man dort zu sehen bekam war schon toll.

Diese Zeitfahrmaschinen, einfach fantastisch! Ich bin ja nun wirklich kein Technikfreak oder "Experte" aber die waren klasse! Ich war bestimmt zwei Stunden dort, die meiste Zeit bei US Postal. Der Mechaniker dort war sehr auskunftsfreudig, er beantwortete Fragen nach dem Material welches Floyd Landis oder Lance Armstrong im Rennen benutzen wollten!

Was mich sehr gewundert hat: Vor dem Rennen hab ich dort niemanden englisch sprechen gehört, nur deutsch oder holländisch. Aber um so besser, hat man wenigstens was verstanden!

Es war auch sehr interessant zu beobachten, wie die Räder auf das Rennen vorbereitet werden, man ahnt gar nicht, welche Arbeit dahinter steckt. Der Mechaniker hat immer wieder andere Teile angeschraubt und ausprobiert, bis er schließlich zufrieden war.

Im Fahrerlager gab es auch noch einige gute Sprüche von Fans zu hören:

-"Die Räder haben ja gar keine Schutzbleche!" *g*
- "Das sind ja gar keine Mountainbikes!" *g*
- "Auf diese Pedalen passt ja gar nicht der ganze Fuß!" *g*
- "Bei den Bergetappen der Tour sahen die Räder aber ganz anders aus!" *g*

Es macht doch immer wieder Spaß und Freude zu sehen, wenn sich die Fans so eingehend und aufmerksam mit ihrer Lieblingsportart befassen! *g*

Nachdem ich genügend Räder und Mechaniker und Teambusse gesehen hatte, ging es langsam auf den Start zu. Zuerst gab es noch die Fahrervorstellung mit Marcel Wüst, der alles wunderbar übersetzte. Gibt es eigentlich eine Sprache, die der nicht spricht???

Am Hotel gab es große Lautsprecher, die die Vorstellung von der Europahalle übertrugen. Endlich hörte ich einmal die Stimmen der Fahrer, die ich schon so oft im Fernsehen gesehen hatte!

Christophe Moreau kann jetzt übrigens wunderbar "Jens" sagen, nur mit dem Nachnamen hapert es noch "Woit"!

Bei ihm musste ich gleich an seine Dauerstürze während der Tour denken, die mich mitleiden ließen. Hoffentlich klappte es heute besser. Wir wollten im Büro schon für ihn sammeln und Stützräder kaufen! *g*

Ich bekam einen sehr guten Platz, ganz in der Nähe der Kommentatorentribüne mit Karsten Migels. Endlich auch einmal dieses Gesicht zur Eurosport-Radsport-Stimme gesehen!

Neben mir stand eine Frau mit großer amerikanischer Fahne, die die beiden Posties besonders frenetisch anfeuerte. Sie war sich auch sicher, dass der Texaner auch noch einen fünften und sechsten Toursieg holen wird.

Als Armstrong und Landis zum Start fuhren, waren alle Polizeimotorräder hinter ihnen (fühlen die sich auch in D bedroht?)

Schließlich ging es dann endlich los, und ein Team nach dem anderen wurde auf die insgesamt 72 km lange Strecke geschickt.

Besonders viel Beifall bekamen immer das Duo Laurent und Nicolas Jalabert, Armstrong/Landis und auch die beiden Gerols Rich/Peschel. Nach einigen Runden kam plötzlich das Begleitfahrzeug der Rabofahrer Zberg/Wauters alleine an und die Fahrer hetzten hinterher, dies führte zu allgemeiner Heiterkeit! Durch die Nähe zur Kommentatorentribüne bekam ich den Stand des Rennes immer sehr gut mit, weil dort alle Zwischenzeiten durchgegeben wurden. Als die Gerols in Führung gingen, war der Jubel groß.

Es war auch sehr interessant zu sehen, wie unterschiedlich die Fahrer das Rennen fuhren. Zülle sah bereits nach wenigen Runden total erledigt aus, während Armstrong die Sache als Einzelzeitfahren mit Anhang (Landis) absolvierte.
Ich drückte den Gerols die Daumen, dass es mit dem Sieg klappt, damit auch
dieses Team endlich ein bischen mehr in den Blickpunkt der Öffentlichkeit rückt. Trotz Reifenpanne und Radwechsel reichte es schließlich zum Sieg für die Sprudeltruppe aus der Eifel.

Da mein Zug erst um 18.52 Uhr zurück nach München fuhr, hatte ich nach dem Rennen wieder das gleiche Problem wie davor: Zeit rumkriegen!

Dies war dann aber kein großes Problem, als die Fahrer vom Ziel zurückkamen:

Jetzt gings ans Autogramme sammeln. War ich vor dem Rennen noch skeptisch, ob die "Helden der Landstraße" dazu bereit sein würden, wurde ich nun eines besseren belehrt und das Ergebnis kann sich sehen lassen: Livingston (der ist wirklich so freundlich, wie er immer beschrieben wird, der hat die ganze Zeit gelächelt!), Julich (als die Menge von ihm Unterschriften wollte, hat er gemeint, er sei aber nicht Armstrong!), Wauters und Zberg (die konnte ich nicht auseinander halten, aber nicht nur ich), Millar, Rich und Peschel, Landis und Wüst.

Noch ein bischen was zur Autogrammjagd:

Als Peschel und Rich zurückkamen, gab es großen Applaus der Fans für den Sieg und die beiden mussten noch lange Autogramme schreiben, obwohl sie eigentlich nicht so recht wollten! Wüst kam auf so einem kleinen Kickboard daher. Ein kleiner Junge wollte das Autogramm von Wauters auf den Rücken haben, aber der gute Belgier hat das leider nicht verstanden, der Kleine war ganz verzweifelt!

Ich kam mit ein paar anderen Autogrammjägern ins Gespräch, die ganz neidisch auf meine FC-Bayern-Autogramme geschaut haben!

Als besonders fanfreundlich erwies sich übrigens noch David Millar: Eine Frau wollte ein Foto von ihm machen aber ihr Fotoapparat ging nicht. Er war schon ins Auto gestiegen und ist extra noch mal rausgekommen und hat gewartet bis das Bild im Kasten war!

Schließlich konnte ich zum Abschluß noch Autogrammkarten von Crédit Agricole und Zülle/Garmendia ergattern, aber leider ohne ein Autogramm darauf zu bekommen. Als ich vor Alex Zülle stand, kam von hinten jemand an und hat dem Alex gratuliert - zu was eigentlich? die sind letzte geworden???

Daraufhin ist der Schweizer ins Auto gestiegen und weg war er! Und Aitor Garmendia schaut auf der offiziellen Coast-Autogrammkarte viel dicker aus als er in Wirklichkeit ist!

Um 18 Uhr kam dann nach langem Warten Floyd Landis aus dem Hotel und hat noch eine ganze Weile lang seinen Namen in Bücher, Hefte und auf Trikots geschrieben.

Um viertel nach sechs hab ich dann das Fahrerlager verlassen und bin zum Bahnhof. Dort hab ich mir was zu Essen gekauft und mich nach über sieben Stunden Stehen mal wieder hingesetzt. Meine Beine und vor allem meine eh schon geschädigten Knie haben mir noch nie so weh getan...

Als ich dann so gegen 23 Uhr wieder daheim war, war ich total fertig, aber auch restlos begeistert!

FAZIT:

Radrennen sind eine tolle Sache, einfach die Atmosphäre, bei diesem Rennen hat sich nicht alles nur um TT gedreht, jedes Team bekam seine Aufmerksamkeit, auch wenn die beiden Rabos vor dem Rennen nahezu unerkannt durchs Fahrerlager laufen konnten.

Ich bin jetzt von dem Virus infiziert und gleich einen Monat später nach Nürnberg gefahren.

Christophe Moreau ist ein Rennen ohne Sturz zu Ende gefahren, freut mich für ihn!

Ich hab Laurent Jalabert fahren gesehen, er ist und bleibt für mich einer der größten. Adieu Laurent...

Auch wenn der sportliche Wert dieser Veranstaltung sicher diskussionswürdig ist, so war es für mich fantastisch: Das erste Radrennen das ich live vor Ort verfolgt habe und es waren gleich solche große Namen dabei

Streik im Öffentlichen Dienst, Winter/ Frühling 2023

Wie bitte? Die Mitarbeiter im Öffentlichen Dienst streiken? Die mit den sicheren Arbeitsplätzen, die, die in der Pandemie nicht um ihre Jobs...