So. Zurück aus Seefeld. Ausgeschlafen (fast), Rucksack ausgeräumt, Thermoskannen gespült.
Wettertechnisch wars perfekt wie selten in den letzten Jahren.
Sonne pur, kein Wölkchen am Himmel, kein Lüftchen das geweht hätte. Gute Besetzung sowohl beim Springen wie auch in der Kombi. Einiges dabei was schon im Weltcup am Start gewesen war.
Wir konnten in Bhofen sogar direkt oben an der Schanze parken, sogar im warmen Auto sitzend hätten wir zuschauen können.
Morgens beim Springen der Kombis etwa 100 Leute an der Schanze.
Nach dem Springen besorgten wir uns für den nächsten Wettkampf in Seefeld die in Ö günstigere Zugfahrkarte von Mittenwald nach Seefeld und kauften ein paar Süßigkeiten die es in D nicht gibt.
Danach begann das Abenteuer "N. und B. suchen Goldegg im Pongau", wo der Lauf der Kombis stattfinden sollte.
Drei Straßen gibt es, die von Bhofen wegführen. Wir probierten alle drei, waren in Mühlbach-Dienten, dann plötzlich auf der Autobahn nach Salzburg. Die dritte passte dann und es war eigentlich ganz einfach zu finden. In Goldegg selber waren dann etwa wieder so 100 Leute. Wetter wieder super, Infrastruktur gegen Null!
Und der Streckensprecher faselte davon, dass man einen Weltcup haben wolle.
Wenn die das kriegen fall ich vom Glauben ab!!!
Lächerlich!
Nach dem Lauf, der dann recht spannend war und vom Team CZ gewonnen wurde fuhren N. und B. zurück nach Bhofen (mit Zwischenstopp beim großen M in St. Johann).
Zurück an der Schanze in Bhofen fanden wir einen ähnlich tollen Parkplatz wie morgens.
Diesmal waren aber keine 100 Leute mehr zum Zuschauen. Genauer gesagt waren wir fast allein dort.
Unfassbar!
Kostenlos war es!
Super Wetter!
Mit Bastian Kaltenböck einer aus der eigenen Stadt am Start!
Es war eine wunderschöne sternenklare Salzburger Winternacht. Traumhaft. Es gab weite Sprünge, der spätere Sieger Christian Ulmer flog 139 Meter weit.
Wie bei der Kombi landeten am Ende die Deutschen, die Norweger und Österreicher im Vorderfeld.
Wir freuten uns besonders für Christian Ulmer und Kenneth Gangnes aber auch für Lukas Müller, der tolle Weiten erzielte (im 1. DG 140 m) sowie Bastian Kaltenböck, der in seiner Heimatstadt 6. wurde.
Wir lauschten noch der dt. Hymne, sehr schön gespielt war sie und machten uns dann anschließend auf nach "Deutschland einig Vaterland."
Aus sportlicher Sicht war es toll, aber auch die Athleten des COCs hätten viel mehr Zuschauer verdient gehabt.
Sonntag, 18. Januar 2009
Freitag, 16. Januar 2009
COC Bischofshofen
Da fährt meinereiner morgen hin.
Bin mal gespannt wie das wird, ob wir Goldegg finden wo der Langlauf der Kombis stattfinden wird, wie das Wetter wird und wer überhaupt startet.
Sowas wie ne Startliste gibts nämlich noch nicht!
Aber wozu auch, ist ja nur n COC....
Bin mal gespannt wie das wird, ob wir Goldegg finden wo der Langlauf der Kombis stattfinden wird, wie das Wetter wird und wer überhaupt startet.
Sowas wie ne Startliste gibts nämlich noch nicht!
Aber wozu auch, ist ja nur n COC....
Sonntag, 11. Januar 2009
Mittwoch, 7. Januar 2009
Liste der besuchten Sportveranstaltungen
Radsport:
2018:
WM Straßenrennen Elite Herren, Innsbruck, September 2018
5. Etappe der TotA, Innsbruck, April 2018
2017:
1. Etappe der TotA, Innsbruck, April 2017
2016:
Prolog der Österreichrundfahrt, Kitzbühel, Juli 2016
2015:
5. Etappe der Bayernrundfahrt, Nürnberg, Mai 2015
2014:
2. und 5. Etappe der Bayernrundfahrt, Winklmoosalm und Nürnberg, Mai 2014
3. Etappe der Österreichrundfahrt, Kitzbühel, Juli 2014
2013:
Bergkriterium Dachau, Bayern, August 2013
1. und 2. Etappe der Österreichrundfahrt, Kühtai und Kitzbühel, Juli 2013
5. Etappe der Bayernrundfahrt, Nürnberg, Mai 2013
2012:
1. und 2. Etappe der Österreichrundfahrt, Innsbruck und Kitzbühel, Juli 2012
2011:
2. Etappe der Österreichrundfahrt, Kitzbühel, Juli 2011
5. Etappe der Bayernrundfahrt, Moosburg, Deutschland, Mai 2011
4.Etappe der Bayernrundfahrt, Friedberg, Deutschland, Mai 2011
2010:
Schlußetappe der Bayernrundfahrt in FFB/Deutschland, Mai 2010
Rund um die Nürnberger Altstadt, Deutschland, September 2010
Coppa Sabatini, Peccioli, Italien, Oktober 2010
2009:
Rund um die Nürnberger Altstadt, Deutschland, September 2010
2008:
Prolog der Deutschlandtour Kitzbühel/Österreich, August 2008
Start der 2. Etappe der Deutschlandtour München/Deutschland, August 2008
Rund um die Nürnberger Altstadt Nürnberg/Deutschland, September 2008
2007:
4. u. 5. Etappe der Bayernrundfahrt in Rothenburg u. Fürth, Bayern, Deutschland, Mai 2007
2018:
WM Straßenrennen Elite Herren, Innsbruck, September 2018
5. Etappe der TotA, Innsbruck, April 2018
2017:
1. Etappe der TotA, Innsbruck, April 2017
2016:
Prolog der Österreichrundfahrt, Kitzbühel, Juli 2016
2015:
5. Etappe der Bayernrundfahrt, Nürnberg, Mai 2015
2014:
2. und 5. Etappe der Bayernrundfahrt, Winklmoosalm und Nürnberg, Mai 2014
3. Etappe der Österreichrundfahrt, Kitzbühel, Juli 2014
2013:
Bergkriterium Dachau, Bayern, August 2013
1. und 2. Etappe der Österreichrundfahrt, Kühtai und Kitzbühel, Juli 2013
5. Etappe der Bayernrundfahrt, Nürnberg, Mai 2013
2012:
1. und 2. Etappe der Österreichrundfahrt, Innsbruck und Kitzbühel, Juli 2012
2011:
2. Etappe der Österreichrundfahrt, Kitzbühel, Juli 2011
5. Etappe der Bayernrundfahrt, Moosburg, Deutschland, Mai 2011
4.Etappe der Bayernrundfahrt, Friedberg, Deutschland, Mai 2011
2010:
Schlußetappe der Bayernrundfahrt in FFB/Deutschland, Mai 2010
Rund um die Nürnberger Altstadt, Deutschland, September 2010
Coppa Sabatini, Peccioli, Italien, Oktober 2010
2009:
Rund um die Nürnberger Altstadt, Deutschland, September 2010
2008:
Prolog der Deutschlandtour Kitzbühel/Österreich, August 2008
Start der 2. Etappe der Deutschlandtour München/Deutschland, August 2008
Rund um die Nürnberger Altstadt Nürnberg/Deutschland, September 2008
2007:
4. u. 5. Etappe der Bayernrundfahrt in Rothenburg u. Fürth, Bayern, Deutschland, Mai 2007
Dachauer Bergkriterium, Dachau, Bayern/Deutschland August 2007
Rund um die Nürnberger Altstadt, Nürnberg, Bayern/Deutschland September 2007
2006
Berg-DM Traunstein, Deutschland, Oktober 2006
WM, Straßenrennen der U23, Damen und Elite Herren, Salzburg, Österreich, September 2006
Rund um die Nürnberger Altstadt, Nürnberg, Deutschland, September 2006
Dachauer Bergkriterium, Dachau, Deutschland, August 2006
Etappe der Bayernrundfahrt, München Deutschland, Mai 2006
2005:
Rund um die Nürnberger Altstadt, Nürnberg, Deutschland, September 2005
Etappe der Deutschlandtour, Kufstein, Österreich, August 2005
Kuopion etapit, Kuopio, Finnland, Mai 2005
2004:
Rund um die Nürnberger Altstadt, Nürnberg, Deutschland, September 2004
U 19-Radbundesliga, Bahn DM, Augsburg, Deutschland, September 2004
Bergkriterium Dachau, Dachau, Deutschland, August 2004
Deutsche Meisterschaft Zeitfahren, Gültstein, Deutschland, Juni 2004
Etappe der Wiesbauertour, Salzburg, Österreich, Juni 2004
Etappe der Deutschlandtour, Bad Tölz-Landshut, Deutschland, Juni 2004
Etappe der Bayern-Rundfahrt, München, Deutschland, Mai 2004
2003:
LUK-Cup, Bühl, Deutschland, Oktober 2003
Rund um die Nürnberger Altstadt, Nürnberg, Deutschland, August 2003
Bergkriterium Dachau, Dachau, Deutschland, August 2004
Paarzeitfahren, Karlsruhe, Deutschland, August 2003
Deutsche Meisterschaft Straße, Spalt, Deutschland, Juni 2003
Etappe der Wiesbauertour, Salzburg, Österreich, Juni 2003
Etappe der Deutschlandtour, Ansbach, Deutschland, Juni 2003
Internationale Thüringenrundfahrt der U 23, Sonneberg, Deutschland, Mai 2003
2002:
Rund um die Nürnberger Altstadt, Nürnberg, Deutschland, September 2002
Paarzeitfahren, Karlsruhe, Deutschland, August 2002
Biathlon live:
11.02.1996 Staffel Herren Weltmeisterschaft Ruhpolding/Deutschland
12.01.1997 Mannschaftswettkämpfe Ruhpolding/Deutschland
11.01.1998 Staffeln Damen und Herren Ruhpolding/Deutschland
14.01.2001 Verfolgungswettkämpfe Damen und Herren Ruhpolding/Deutschland
16.01.2002 Staffel Herren Ruhpolding/Deutschland
15.01.2004 Staffel Herren Ruhpolding/Deutschland
17.01.2004 Sprint Herren Ruhpolding/Deutschland
02.02.2008 Staffeln der Jugend und Junioren weiblich WM Ruhpolding/Deutschland
12.12.2009 Verfolgung Männer und Frauen Hochfilzen/Österreich
Nordische Kombination live
02.01.2005 Sprint Ruhpolding/Deutschland
03.01.2006 Sprint Ruhpolding/Deutschland
29.01.2006 Individual Gundersen Seefeld/Österreich
23.08.2006 Teamsprint Sommer Grand Prix Berchtesgaden/Deutschland
30.12.2006 Individual Gundersen Ruhpolding/Deutschland
03.01.2007 Teamsprint Ruhpolding/Deutschland
06.01.2007 Individual Gundersen Oberstdorf/Deutschland
20.01.2007 Sprint Seefeld/Österreich
21.01.2007 Individual Gundersen Seefeld/Österreich (Bewerb abgebrochen)
01.09.2007 Teamsprint Sommer Grand Prix Berchtesgaden/Deutschland
02.09.2007 Individual Gundersen Sommer Grand Prix Finale Bischofshofen/Österreich
26.01.2008 Sprint Seefeld/Österreich
27.01.2008 Sprint Seefeld/Österreich
29.07.2008 Sprint Oberstdorf/Deutschland
19.10.2008 ÖMS Bischofshofen/Österreich
20.12.2008 Weltcup Ramsau/Österreich
21.12.2008 Weltcup Ramsau, Österreich
17.01.2009 COC Bhofen/Goldegg/Österreich
07.02.2009 Weltcup Seefeld/Österreich
08.02.2009 Weltcup Seefeld/Österreich
13.08.2009 SGP Oberstdorf/ Deutschland
19.12.2009 Weltcup Ramsau/Österreich
20.12.2009 Weltcup Ramsau/Österreich
30.01.2010 Weltcup, Seefeld, Österreich
31.01.2010 Weltcup, Seefeld, Österreich
07.08.2010 SGP, Oberstdorf, Deutschland
15.01.2011 Weltcup, Seefeld, Österreich
16.01.2011 Weltcup, Seefeld, Österreich
03.09.2011 SGP, Oberstdorf, Deutschland
17.12.2011 Weltcup, Seefeld, Österreich
18.12.2011 Weltcup, Seefeld, Österreich
07.01.2012 Weltcup, Seefeld, Österreich
08.01.2012 Weltcup, Seefeld, Österreich
19.01.2013 Weltcup, Seefeld, Österreich
20.01.2013 Weltcup, Seefeld, Österreich
17.01.2014 - 19.01.2014 Nordic Combined Triple, Seefeld, Österreich
25.01.2014 Team-Gundersen, Oberstdorf
26.01.2014 Weltcup, Oberstdorf
16.01.2015 - 18.01.2016 Nordic Combined Triple, Seefeld, Österreich
04.09.2015 - 05.09.2015 SGP, Oberstdorf, Deutschland
18.12.2015 - 20.12.2015 Weltcup Ramsau, Österreich
29.01.2016 - 31.01.2016 Nordic Combined Triple, Seefeld, Österreich
04.03.2016 - 06.03.2016 Weltcupfinale, Schonach, Deutschland
27.08.2016 - 28.08.2016 SGP Oberwiesenthal, Deutschland
02.09.2016 - 03.09.2016 SGP Oberstdorf, Deutschland
16.12.2016 - 18.12.2016 Weltcup Ramsau, Österreich
27.01.2017 - 29.01.207 Nordic Combined Triple, Seefeld, Österreich
17.03.2017 - 19.03.2017 Weltcupfinale Schonach, Deutschland
18.08.2017 - 20.08.2017 SGP, Oberwiesenthal, Deutschland
25.08.2017 - 27.08.2017 SGP, Oberstdorf, Deutschland
15.12.2017 - 17.12.2017 Weltcup Ramsau, Österreich
26.01.2018-28.01.2018 Nordic Combined Triple, Seefeld, Österreich
24.03.2018-25.03.2018 Weltcupfinale, Schonach, Deutschland
17.08.-2018-19.08.2018 Sommer Grand Prix, Oberwiesenthal, Deutschland
24.08.2018-25.08.2018 Sommer Grand Prix, Oberstdorf, Deutschland
21.12.2018-23.12.2018 Weltcup Ramsau Österreich
28.02.2019 WM Seefeld, Einzel Normalschanze
02.03.2019 WM Seefeld, Teambewerb Normalschanze
15.03.2019-17.03.2019 Weltcupfinale, Schonach, Deutschland
22.06.2019 Norges Cup, Oslo, Norwegen
20.12.-22.12.19 Weltcup Ramsau, Österreich
Skispringen live:
31.01.2004 COC Brotterode/Deutschland
25.07.2004 COC Oberstdorf/Deutschland
06.03.2005 Weltcup Lahti/Finnland
09.03.2005 Weltcup Kuopio/Finnland
26.07.2005 Veikkaus Finlandia Tour Kuopio/Finnland
19.10.2008 ÖMS Bischofshofen/Österreich
17.01.2009 COC Bhofen/Österreich
14.02.2009 Skiflug-Weltcup Oberstdorf/Deutschland
01.01.2010 Vierschanzentournee, Garmisch-Partenkirchen/Deutschland
03.01.2010 Vierschanzentournee, Innsbruck/Österreich
09.07.2010 COC, Garmisch-Partenkirchen/Deutschland
10.07.2010 COC, Garmisch-Partenkirchen/Deutschland
01.01.2011 Vierschanzentournee, Garmisch-Partenkirchen/Deutschland
03.01.2011 Vierschanzentournee, Innsbruck, Österreich
01.01.2012 Vierschanzentournee, Garmisch-Partenkirchen/Deutschland
04.01.2012 Vierschanzentournee, Innsbruck, Österreich
01.01.2013 Vierschanzentournee, Garmisch-Partenkirchen/Deutschland
04.01.2013 Vierschanzentournee, Innsbruck, Österreich
16.02.2013 Skiflug-Weltcup Oberstdorf/Deutschland
01.01.2014 Vierschanzentournee, Garmisch-Partenkirchen/Deutschland
20.02.2014 und 21.02.2014 COC Seefeld, Österreich
01.01.2015 Vierschanzentournee, Garmisch-Partenkirchen/Deutschland
04.01.2015 Vierschanzentournee, Innsbruck, Österreich
07.03.2015 COC Seefeld, Österreich
08.03.2015 COC Seefeld, Österreich
31.12.2015 und 01.01.2016 Vierschanzentournee, Garmisch-Partenkirchen/Deutschland
09.01.2016 und 10.01.2016 Continental-Cup, Garmisch-Partenkirchen/Deutschland
11.03.2016 - 13.03.2016 Weltcupspringen Titisee-Neustadt/Deutschland
29.07.2016 - 31.07.2016 SGP Hinterzarten, Deutschland
02.12.2016 - 04.12.2016 Weltcup Klingenthal
01.01.2017 Vierschanzentournee, Garmisch-Partenkirchen
04.01.2017 Vierschanzentournee, Innsbruck
03.02.2017 und 04.02.2017 Skifliegen, Oberstdorf
08.09.2017 - 10.09.2017 COC Stams, Österreich
08.12.2017 - 09.12.2017 Weltcup Titisee-Neustadt, Deutschland
04.01.2018 Vierschanzentournee, Innsbruck, Österreich
18.01.2018-21.01.2018 Skiflug-WM, Oberstdorf, Deutschland
24.02.2018-25.02.2018 COC, Klingenthal, Deutschland
04.01.2019 VST, Innsbruck, Österreich
06.01.2019 VST, Bischofshofen, Österreich
02.02.2019-03.02.2019 Skifliegen, Oberstdorf, Deutschland
23.02.2019 COC Brotterode, Deutschland
01.03.2019 WM Seefeld, Herren Einzel Normalschanze
02.03.2019 WM Seefeld, Mixed Team Normalschanze
04.01.2020 VST, Innsbruck, Österreich
Rund um die Nürnberger Altstadt, Nürnberg, Bayern/Deutschland September 2007
2006
Berg-DM Traunstein, Deutschland, Oktober 2006
WM, Straßenrennen der U23, Damen und Elite Herren, Salzburg, Österreich, September 2006
Rund um die Nürnberger Altstadt, Nürnberg, Deutschland, September 2006
Dachauer Bergkriterium, Dachau, Deutschland, August 2006
Etappe der Bayernrundfahrt, München Deutschland, Mai 2006
2005:
Rund um die Nürnberger Altstadt, Nürnberg, Deutschland, September 2005
Etappe der Deutschlandtour, Kufstein, Österreich, August 2005
Kuopion etapit, Kuopio, Finnland, Mai 2005
2004:
Rund um die Nürnberger Altstadt, Nürnberg, Deutschland, September 2004
U 19-Radbundesliga, Bahn DM, Augsburg, Deutschland, September 2004
Bergkriterium Dachau, Dachau, Deutschland, August 2004
Deutsche Meisterschaft Zeitfahren, Gültstein, Deutschland, Juni 2004
Etappe der Wiesbauertour, Salzburg, Österreich, Juni 2004
Etappe der Deutschlandtour, Bad Tölz-Landshut, Deutschland, Juni 2004
Etappe der Bayern-Rundfahrt, München, Deutschland, Mai 2004
2003:
LUK-Cup, Bühl, Deutschland, Oktober 2003
Rund um die Nürnberger Altstadt, Nürnberg, Deutschland, August 2003
Bergkriterium Dachau, Dachau, Deutschland, August 2004
Paarzeitfahren, Karlsruhe, Deutschland, August 2003
Deutsche Meisterschaft Straße, Spalt, Deutschland, Juni 2003
Etappe der Wiesbauertour, Salzburg, Österreich, Juni 2003
Etappe der Deutschlandtour, Ansbach, Deutschland, Juni 2003
Internationale Thüringenrundfahrt der U 23, Sonneberg, Deutschland, Mai 2003
2002:
Rund um die Nürnberger Altstadt, Nürnberg, Deutschland, September 2002
Paarzeitfahren, Karlsruhe, Deutschland, August 2002
Biathlon live:
11.02.1996 Staffel Herren Weltmeisterschaft Ruhpolding/Deutschland
12.01.1997 Mannschaftswettkämpfe Ruhpolding/Deutschland
11.01.1998 Staffeln Damen und Herren Ruhpolding/Deutschland
14.01.2001 Verfolgungswettkämpfe Damen und Herren Ruhpolding/Deutschland
16.01.2002 Staffel Herren Ruhpolding/Deutschland
15.01.2004 Staffel Herren Ruhpolding/Deutschland
17.01.2004 Sprint Herren Ruhpolding/Deutschland
02.02.2008 Staffeln der Jugend und Junioren weiblich WM Ruhpolding/Deutschland
12.12.2009 Verfolgung Männer und Frauen Hochfilzen/Österreich
Nordische Kombination live
02.01.2005 Sprint Ruhpolding/Deutschland
03.01.2006 Sprint Ruhpolding/Deutschland
29.01.2006 Individual Gundersen Seefeld/Österreich
23.08.2006 Teamsprint Sommer Grand Prix Berchtesgaden/Deutschland
30.12.2006 Individual Gundersen Ruhpolding/Deutschland
03.01.2007 Teamsprint Ruhpolding/Deutschland
06.01.2007 Individual Gundersen Oberstdorf/Deutschland
20.01.2007 Sprint Seefeld/Österreich
21.01.2007 Individual Gundersen Seefeld/Österreich (Bewerb abgebrochen)
01.09.2007 Teamsprint Sommer Grand Prix Berchtesgaden/Deutschland
02.09.2007 Individual Gundersen Sommer Grand Prix Finale Bischofshofen/Österreich
26.01.2008 Sprint Seefeld/Österreich
27.01.2008 Sprint Seefeld/Österreich
29.07.2008 Sprint Oberstdorf/Deutschland
19.10.2008 ÖMS Bischofshofen/Österreich
20.12.2008 Weltcup Ramsau/Österreich
21.12.2008 Weltcup Ramsau, Österreich
17.01.2009 COC Bhofen/Goldegg/Österreich
07.02.2009 Weltcup Seefeld/Österreich
08.02.2009 Weltcup Seefeld/Österreich
13.08.2009 SGP Oberstdorf/ Deutschland
19.12.2009 Weltcup Ramsau/Österreich
20.12.2009 Weltcup Ramsau/Österreich
30.01.2010 Weltcup, Seefeld, Österreich
31.01.2010 Weltcup, Seefeld, Österreich
07.08.2010 SGP, Oberstdorf, Deutschland
15.01.2011 Weltcup, Seefeld, Österreich
16.01.2011 Weltcup, Seefeld, Österreich
03.09.2011 SGP, Oberstdorf, Deutschland
17.12.2011 Weltcup, Seefeld, Österreich
18.12.2011 Weltcup, Seefeld, Österreich
07.01.2012 Weltcup, Seefeld, Österreich
08.01.2012 Weltcup, Seefeld, Österreich
19.01.2013 Weltcup, Seefeld, Österreich
20.01.2013 Weltcup, Seefeld, Österreich
17.01.2014 - 19.01.2014 Nordic Combined Triple, Seefeld, Österreich
25.01.2014 Team-Gundersen, Oberstdorf
26.01.2014 Weltcup, Oberstdorf
16.01.2015 - 18.01.2016 Nordic Combined Triple, Seefeld, Österreich
04.09.2015 - 05.09.2015 SGP, Oberstdorf, Deutschland
18.12.2015 - 20.12.2015 Weltcup Ramsau, Österreich
29.01.2016 - 31.01.2016 Nordic Combined Triple, Seefeld, Österreich
04.03.2016 - 06.03.2016 Weltcupfinale, Schonach, Deutschland
27.08.2016 - 28.08.2016 SGP Oberwiesenthal, Deutschland
02.09.2016 - 03.09.2016 SGP Oberstdorf, Deutschland
16.12.2016 - 18.12.2016 Weltcup Ramsau, Österreich
27.01.2017 - 29.01.207 Nordic Combined Triple, Seefeld, Österreich
17.03.2017 - 19.03.2017 Weltcupfinale Schonach, Deutschland
18.08.2017 - 20.08.2017 SGP, Oberwiesenthal, Deutschland
25.08.2017 - 27.08.2017 SGP, Oberstdorf, Deutschland
15.12.2017 - 17.12.2017 Weltcup Ramsau, Österreich
26.01.2018-28.01.2018 Nordic Combined Triple, Seefeld, Österreich
24.03.2018-25.03.2018 Weltcupfinale, Schonach, Deutschland
17.08.-2018-19.08.2018 Sommer Grand Prix, Oberwiesenthal, Deutschland
24.08.2018-25.08.2018 Sommer Grand Prix, Oberstdorf, Deutschland
21.12.2018-23.12.2018 Weltcup Ramsau Österreich
28.02.2019 WM Seefeld, Einzel Normalschanze
02.03.2019 WM Seefeld, Teambewerb Normalschanze
15.03.2019-17.03.2019 Weltcupfinale, Schonach, Deutschland
22.06.2019 Norges Cup, Oslo, Norwegen
20.12.-22.12.19 Weltcup Ramsau, Österreich
24.01.2020 - 26.01.2020 Weltcup Oberstdorf, Deutschland
30.01.2020 - 02.02.2020 Nordic Triple, Seefeld, Österreich
Skispringen live:
31.01.2004 COC Brotterode/Deutschland
25.07.2004 COC Oberstdorf/Deutschland
06.03.2005 Weltcup Lahti/Finnland
09.03.2005 Weltcup Kuopio/Finnland
26.07.2005 Veikkaus Finlandia Tour Kuopio/Finnland
19.10.2008 ÖMS Bischofshofen/Österreich
17.01.2009 COC Bhofen/Österreich
14.02.2009 Skiflug-Weltcup Oberstdorf/Deutschland
01.01.2010 Vierschanzentournee, Garmisch-Partenkirchen/Deutschland
03.01.2010 Vierschanzentournee, Innsbruck/Österreich
09.07.2010 COC, Garmisch-Partenkirchen/Deutschland
10.07.2010 COC, Garmisch-Partenkirchen/Deutschland
01.01.2011 Vierschanzentournee, Garmisch-Partenkirchen/Deutschland
03.01.2011 Vierschanzentournee, Innsbruck, Österreich
01.01.2012 Vierschanzentournee, Garmisch-Partenkirchen/Deutschland
04.01.2012 Vierschanzentournee, Innsbruck, Österreich
01.01.2013 Vierschanzentournee, Garmisch-Partenkirchen/Deutschland
04.01.2013 Vierschanzentournee, Innsbruck, Österreich
16.02.2013 Skiflug-Weltcup Oberstdorf/Deutschland
01.01.2014 Vierschanzentournee, Garmisch-Partenkirchen/Deutschland
20.02.2014 und 21.02.2014 COC Seefeld, Österreich
01.01.2015 Vierschanzentournee, Garmisch-Partenkirchen/Deutschland
04.01.2015 Vierschanzentournee, Innsbruck, Österreich
07.03.2015 COC Seefeld, Österreich
08.03.2015 COC Seefeld, Österreich
31.12.2015 und 01.01.2016 Vierschanzentournee, Garmisch-Partenkirchen/Deutschland
09.01.2016 und 10.01.2016 Continental-Cup, Garmisch-Partenkirchen/Deutschland
11.03.2016 - 13.03.2016 Weltcupspringen Titisee-Neustadt/Deutschland
29.07.2016 - 31.07.2016 SGP Hinterzarten, Deutschland
02.12.2016 - 04.12.2016 Weltcup Klingenthal
01.01.2017 Vierschanzentournee, Garmisch-Partenkirchen
04.01.2017 Vierschanzentournee, Innsbruck
03.02.2017 und 04.02.2017 Skifliegen, Oberstdorf
08.09.2017 - 10.09.2017 COC Stams, Österreich
08.12.2017 - 09.12.2017 Weltcup Titisee-Neustadt, Deutschland
04.01.2018 Vierschanzentournee, Innsbruck, Österreich
18.01.2018-21.01.2018 Skiflug-WM, Oberstdorf, Deutschland
24.02.2018-25.02.2018 COC, Klingenthal, Deutschland
04.01.2019 VST, Innsbruck, Österreich
06.01.2019 VST, Bischofshofen, Österreich
02.02.2019-03.02.2019 Skifliegen, Oberstdorf, Deutschland
23.02.2019 COC Brotterode, Deutschland
01.03.2019 WM Seefeld, Herren Einzel Normalschanze
02.03.2019 WM Seefeld, Mixed Team Normalschanze
04.01.2020 VST, Innsbruck, Österreich
07.02.2020 - 09.02.2020 COC Brotterode, Deutschland
Noch jemand Fragen zu meinen Hobbies? *gg*
Nicht zu vergessen die ganzen Fußballspiele bei denen ich schon war, aber die hab ich mir nicht aufgeschrieben. Und dann war meiner einer auch noch beim Eishockey, beim Surfen, beim Langlauf und beim Reiten. Nehme alles mit was in halbwegs verträglicher Nähe ist.
Noch jemand Fragen zu meinen Hobbies? *gg*
Nicht zu vergessen die ganzen Fußballspiele bei denen ich schon war, aber die hab ich mir nicht aufgeschrieben. Und dann war meiner einer auch noch beim Eishockey, beim Surfen, beim Langlauf und beim Reiten. Nehme alles mit was in halbwegs verträglicher Nähe ist.
Dienstag, 6. Januar 2009
Update
Nächste Aktualisierung hier erfolgt Anfang Februar wenn meinereiner vom Kombi-Weltcup in Seefeld zurück ist.
Montag, 22. Dezember 2008
Kombi in Ramsau – Weihnachtsweltcup in Österreich
Kombi in Ramsau – Weihnachtsweltcup in
Österreich
Eigentlich sollte
dieser Weltcup ja in Seefeld sein, so dachten wir wenigstens bis zum Sommer.
Bis dahin dachten wir allerdings auch es gäbe mal wieder einen Weltcup in Ruhpolding.
Aber seit ein
gewisser Walter H. in der Kombi das Sagen hat sollte man am besten nix mehr
denken und sich erst recht auf nix mehr verlassen.
Erst strich er die
Hälfte der Disziplinen weg und dann verlegte er auch noch den Ruhpoldinger Weltcup wieder
mal nach Klingenthal.
DANKE
AUCH! Auch Ruhpolding bräuchte das Geld aus der Veranstaltung um den extra für
die Kombi gebauten Sessellift zu bezahlen.
Als wir unsren
Besuch bei der ÖMS in Bhofen planten kamen wir auf die Idee doch im Dezember
zum Weltcup nach Ramsau zu fahren. Gesagt, getan. Wir buchten ein Hotel,
suchten unsre Siebensachen zusammen und freuten uns wie die Schneekönige.
Als es in den
Alpen zu schneien begann verfluchten wir das Wetter (keine Schneeketten zur
Hand), da die Anreise diesmal mit dem Autolein von statten gehen sollte –
mangels geeigneter Zugverbindungen. Aber so wie es derzeit ausschaut hat der
Wettergott ein Einsehen mit uns.
Besonderes Zuckerl
für Finnenfans wie uns:
Anssi Birkenstrand Koivuranta trägt derzeit das Gelbe
Leiberl.
Jetzt ist es
Donnerstagabend, Ramsau rückt näher und wir freuen uns immer mehr!
Samstag,
20.12.2008 - auf dem Weg in die Steiermark oder Kombi in a winter
wonderland…(Billy Demongs Gespür für Schnee)
Samstag morgen
machten sich N. und B. dann also auf nach Südosten, von Bayern in die
Steiermark. Nachdem wir uns nur einmal verfahren hatten (bei Altenmarkt, sch**ß
Routenplaner) kamen wir an der Schanze an. Wie sollte es auch anders sein, es
gab mal wieder wetterbedingte Verschiebungen. Wir parkten das Auto unten an der
Schanze, nicht an der Hauptstraße. Dies sollte ein Fehler gewesen sein doch
dazu später mehr.
Da es ja
wettertechnisch derzeit nicht weiter ging, schritten wir erst mal zwengs
Verpflegung ins Lokal „Zentrum“ direkt an der Loipe wo wir auch noch auf eine
Bekannte und deren Freundin trafen. Dort kann man gut und günstig essen und
auch ohne dort Gast zu sein die Toiletten aufsuchen und es läuft dort auch
alles rum was an Schanze und Loipe beschäftigt ist.
Einen Kakao später
machten wir uns dann auf zur Schanze und sahen sogar einen kompletten
Sprungdurchgang. Aber es schneite ohne Ende. Die letzten drei verschneite es
total. Anssi hatte nach dem Springen fast zwei Minuten Rückstand.
Bevor ich vergesse
es zu erwähnen – es schneite übrigens immer noch.
Wir gingen zum
erneuten Aufwärmen ins „Zentrum“ und tranken dort einen Eistee. Zu unsrer
großen Verwunderung gab es in Ö noch Getränkedosen. Natürlich Foto davon
gemacht. Nach dem Eistee hatten wir immer noch zwei Stunden Zeit bis der Lauf
losgehen sollte. Also gingen wir ein bisschen spazieren. Durch Ramsau-Ort ist
man allerdings schnell durchgelaufen. Wir waren am Weihnachtsmarkt, kauften
Postkarten und finnische Schokolade die wir in einem Laden fanden.
Dann machten wir
uns langsam auf zur Loipe und versanken dort im Stadion bis zu den Knien im
Schnee. Herrlich. Super. Toll. Je länger wir dort standen wurde der Schnee aber
leider zum Schneeregen. Die Jacken und Schneehosen weichten langsam durch.
Dann ging der Lauf
endlich los. Es schneite und schneite und schneite. Neben uns der
Willy-Denifl-Fanclub mit fürchterlichen Hupen und Tröten.
Außerdem trieb uns
der Streckensprecher in den Wahnsinn. Aus Lauri Asikainen machte er Askainen
und auch sonst war er nicht allzu Namensfest. Jetzt schicken die Finnen schon
die Jungs mit den einfachen Namen in den Weltcup und dann das.
(Verfasserin
dieser Zeilen freut sich schon auf den Tag, an dem Eetu Vähäsöyrinki sein Debüt
im Weltcup gibt.)
Wir Finnenfans
machten uns aufgrund des großen Rückstandes unserer Helden keine allzu großen
Hoffnungen auf vordere Platzierungen. Janne und Jaakko waren überhaupt nicht
mehr am Start, ebenso unser ganz spezieller Freund RA. Letzteres störte uns
aber gar nicht, da verlor Anssi wenigstens keine Punkte auf den Kerl.
Viel bekamen wir
nicht mit, waren zu sehr damit beschäftigt uns gegenseitig die Schneemassen von
den Klamotten zu schieben.
Gegen Ende des
Laufs gingen wir dann Richtung Start und Ziel. Große Freude – Billy Demong aus
den USA hatte gewonnen, vor Björn Kircheisen und Jan Schmid. Für den
sympathischen Norweger war es die erste Stockerlplatzierung seiner Karriere!
Und auch Anssi Koivuranta war tapfer gelaufen, hatte acht Plätze gut gemacht,
seine ärgsten Konkurrenten hinter sich gelassen und immer noch über 100 Punkte
Vorsprung.
HYVÄ ANSSI!
A., B. und N.
machten sich nun auf den Weg zur Pension um sich dort ein wenig für den Besuch
bei der Siegerehrung aufzuwärmen. Diese sollte um halb acht am Dorfplatz sein.
(Verfasserin
dieser Zeilen möchte an dieser Stelle nur noch mal darauf hinweisen das es zu
diesem Zeitpunkt in R. am D. immer noch schneite.)
Wir bestiegen also
das kleine tapfere Autolein um loszufahren. Wir kamen etwa 100 m weit dann ging
nix mehr. N. und A. raus, schieben. Kluge Kommentare von Passanten.
D A N K E
! H E L F T U N S L I E B E R !
Wir bekamen dann
auch Hilfe, schaffen es auf die Hauptstraße. Den Berg rauf schafften wir es
dann nicht mehr. Nach zwei Dritteln wollte Autolein nicht mehr. A. am Auto zum
Aufpassen abgestellt, B. und N. liefen zu Fuß den Berg rauf um Hilfe zu
erbitten. Pensionswirt kam dann mit dem schneebeketteten Traktor und schleppte
Autolein samt A., B. und N. darin den Berg hoch.
Nachdem wir uns
ein bisserl aufgewärmt hatten liefen wir wieder runter ins Dorf um der
Siegerehrung beizuwohnen. Die sechs Erstplatzierten bekamen jeder einen
gläsernen Pokal und eine Ausgabe von Felix Gottwalds Buch. Besonders angetan
davon zeigten sich Pavel Churavy und Billy Demong! Die Verantwortlichen hatten
offenbar nicht mit fremdsprachigen Athleten gerechnet…
Wir lauschten
andächtig den Klängen der US-Hymne, Billy sang leise mit. Jan Schmid strahlte
über beide Ohren, sein Teamkollege Mikko Kokslien machte Fotos vom denkwürdigen
Ereignis.
Am Ende holte ich
mir noch ein Autogramm vom Sieger und wir machten uns auf den Weg zurück zur
Unterkunft um die klatschnassen Sachen für morgen zu trocknen. Es schneite und
schneeregnete ohne Pause. Dank der auf „5“ gedrehten Heizung waren am nächsten
Tag die Sachen zwar trocken aber wir hatten im überhitzten Zimmer kaum geschlafen.
Sonntag,
21.12.2008 – Tag 2 im Ramsauer Schnee und Driving home for christmas
Als wir am
Sonntag morgen aufwachten sofort der wettertechnische Kontrollblick aus dem
Fenster.
Resultat: Kaum
noch Schneefall, wärmer war es geworden und es wehte ein leichter Wind. Es war
so klar wie es immer beim Föhn ist.
Wir packen unsre
tausend Kleinteile ein und schritten zum Frühstück. Von dort aus hatten wir
freien Blick auf die Schanze. Beim zweiten Brötchen sahen wir wie an der
Schanze die gelbe Plane zum Abdecken entfernt wurde. Semmel runtergeschluckt
und ab gings. Autolein vom Schnee befreit (ca. 50 cm), zwischendurch
tausendmal den Berner Sennhund vom Bauernhof gestreichelt.
In
Schrittgeschwindigkeit den Berg runter geschlichen, diesmal in weiser Voraussicht
nicht unten an der Schanze sondern an der Hauptstraße geparkt. Ab an die
Schanze. Wie immer zu früh dran. Wir sahen Amis, Franzosen, Ösis beim
Warmlaufen.
Guten Platz
gesichert. Auf der Videowand lief Biathlon aus Hochfilzen. Jetzt war auch klar
wo unser Schnee von gestern hingegangen war. Nämlich nach Tirol. Großer Jubel
im Stadion. Ö gewann die Staffel der Männer.
Die Zeit schritt
voran, es ging auf dreiviertel 12 zu. Der Probedurchgang ging noch planmäßig
über die Bühne. Es wurde dann dreiviertel 1 und der Wertungsdurchgang sollte
beginnen. Tat er auch. Was allerdings noch begann war Niederschlag. Und nun
regnete es keinen Schnee mehr wie man in Finnland sagt, sondern Wasser. Die
Verzögerungen wurden immer länger und A., B., M. und N. immer nässer. Wir
mutmaßten, dass es heute keinen Sprungdurchgang geben würde und stattdessen der
Provisorische Wettkampfsprung zur Ermittlung der Abstände im Langlauf
herangezogen werden müsse.
Einer der wenigen
Anwesenden, der wohl so richtig darauf gehofft hatte, war ein gewisser A.E.K.
aus K. in F. Im prov. Sprung war er nämlich wesentlich besser gewesen. Wir
ließen den Regen Regen sein und gingen wieder ins „Zentrum“ zwengs Aufnahme von
Essen und Trinken.
Dabei schauten wir
noch ein bisschen Mäkihyppy aus Engelberg und sahen den armen Wolfgang Loitzl
mal wieder Zweiter werden.
Nach dem
erfolgreichen Beenden unserer Verpflegungskontrolle machten wir uns auf den Weg
zur Loipe.
Vor dem Lauf gab
es noch ein Gedenkvideo und eine Schweigeminute für Fredl Rainer. Sein Fanclub
war auch da…mit schwarzen Binden an den Armen.
Wir mussten
gewaltig schlucken als der Bildschirm am Ende schwarz wurde und der Text
„Fredl Rainer,
22.09.1987 –
15.08.2008“
erschien.
Mach’s gut, da wo
du jetzt bist, wir werden dich nicht vergessen und in Seefeld ein Kerzerl für
dich anzünden in der Kirche…
(Verfasserin
dieser Zeilen möchte an dieser Stelle nur noch mal darauf hinweisen das es zu
diesem
Zeitpunkt in R. am D. immer noch schneite.)
Im Anschluss an
das Gedenken an Fredl Rainer ging dann der Langlaufteil des Sonntagsbewerbs
über die verschneeregnete Loipe.
Wir vier feuerten
unser Favoriten aus Finnland lautstark an, Anssi drehte sich tatsächlich einmal
um, vermutlich um zu gucken wer da außer seinem Trainer noch so auf Finnisch
über die Loipe schrie.
Anssi hielt sich
wacker in der Gruppe der ersten sechs, die andren Finnen (Jaakko, Ville und
Lauri) hatten mehr Mühe. Janne war krankheitsbedingt gar nicht am Start.
Die Führung in der
Spitzengruppe wechselte ständig, mal war Björn vorn, dann Billy, dann wieder
Anssi vorn. Wir hofften auf einen finnischen Sieg, schwenkten die nasse
finnische Fahne und feuerten Anssi lautstark mit „Heia heia heia“ an.
Im Zielsprint
konnte er dann aber mit Björn, Billy und Jason nicht mithalten und wurde somit
Vierter. Aber zumindest hatte er seine ärgsten Konkurrenten Magnus Moan und
Ronny Ackermann hinter sich gelassen und immer noch 84 Punkte Vorsprung
Wir begaben uns
nun, zwengs Verfolgen der Siegerehrung, in die Nähe des Ziels. Zuerst sahen wir
nicht viel, dann wurden die Absperrgitter beiseite geräumt und auch
Otto-Normal-Fan ohne Presseausweis kam zu seinem Recht. Außerdem bekamen wir
Fans noch was vom heißen Zitronentee gereicht der im Ziel übrig geblieben war.
Toller Service.
Das gibt Pluspunkte auf unserer Rangliste der Veranstaltungsorte!!!
Nun gab es die
Hymne für den Sieger Björn Kircheisen
(Verfasserin
dieser Zeilen bittet bei der werten Leserschaft um Verständnis, dass aufgrund
der angespannten Witterungsverhältnisse die Mützen unsererseits nicht
abgenommen wurden.)
Nach der Hymne
pirschten wir uns weiter an und nutzten die Gelegenheit für ein paar schöne
Fotos. A.E.K.. aus K. in F. sah nun doch ganz zufrieden aus, hatte sein gelbes
Leiberl verteidigt und war nun hoffentlich auch damit versöhnt, in R. am D.
Weihnachten feiern zu müssen und nicht daheim mit Äiti und Isi.
Eigentlich wollten
wir uns ja (fies wie wir sind) kurz vor unserer eigenen Abreise noch „Driving
home for christmas“ wünschen, verzichteten aber aus Respekt vor Anssis Gefühlen
darauf. Wir sind ja nette Fans. Zumindestens meistens.
A. bat Anssi dann
noch um ein Foto worauf dieser sofort einging. Guter Junge. Brav. Bringt dir
der Joulupukki bestimmt was zu Weihnachten.
(Verfasserin
dieser Zeilen möchte an dieser Stelle nur noch mal darauf hinweisen das es zu
diesem Zeitpunkt in R. am D. immer noch schneite.)
Wir klopften uns
das nächste Kilo Schnee vom Leib, guckten noch ein bisserl dumm in der
Winterlandschaft rum, freuten uns auf Weihnachten daheim und auf den Weltcup in
Seefeld in sechs Wochen. Anssi gab dem finnischen Fernsehen noch ein
längeres Interview und jetzt lachte er sogar wieder. Also Anssi, nicht der
Reporter von Yle 1 -25.
Als auch dies
vorbei war machten wir uns langsam auf den Weg zum Autolein um den Heimweg nach
M. anzutreten.
Als wir oben an
der Hauptstraße standen und uns von A. und M. verabschiedeten, joggte Ville
Kähkönen an uns vorbei in Richtung Hotel. Ich war am Überlegen ob ich ihm auf
Finnisch Frohe Weihnachten und ein gutes Neues Jahr wünschen soll habs dann
aber gelassen.
Alles in allem hat
es uns im Ramsau sehr gut gefallen, spannende Wettkämpfe, Schnee bis zum
Abwinken, faire Veranstalter, faire Preise, schöner, kleiner, ruhiger
Weltcuport, schöne Unterkunft…
RAMSAU,
WIR KOMMEN WIEDER!
Samstag, 6. Januar 2007
WARSTEINER GRAND PRIX BAYERN 2006/2007
WARSTEINER GRAND PRIX BAYERN
2006/2007
FIS WELTCUP NORDISCHE KOMBINATION
FIS WELTCUP NORDISCHE KOMBINATION
Halt, wird sich der geneigte Leser denken, da stimmt doch was
nicht.
Richtig, tut es auch nicht. Die Wintersportveranstaltung zwischen
den Jahren heißt ja auch DEUTSCHLAND GRAND PRIX. Dies ergibt sich dadurch, dass die
Veranstaltungen in Jahren mit normalen Wintern auf drei Orte in drei
Bundesländern aufgeteilt ist.
Noch im alten Jahr treffen sich die Winterzweikämpfer im
thüringischen Oberhof, ziehen nach einer rauschenden Silvesterparty weiter nach
Ruhpolding in Bayern und dann zu guter Letzt noch nach Schonach im Schwarzwald.
Wie gesagt, in normalen Wintern.
Heuer ist aber kein normaler Winter, eigentlich ist nicht mal
Winter, auf jeden Fall nicht in Oberhof und auch nicht in Schonach. In
Ruhpolding ist wenigstens so viel Winter, um Kunstschnee produzieren zu können.
Eigentlich hatte ich wie 2005 und 2006 geplant, Anfang Januar mir
den Sprint in Ruhpolding live vor Ort anzuschauen. Doch dann wurde die Veranstaltung
in Oberhof wegen Schneemangels und zu warmen Temperaturen nach Ruhpolding
verlegt. Also gut, Yeti würde also zweimal in Richtung Zirmberg fahren. Dann
sickerte auch noch die Meldung durch, dass auch der Bewerb in Schonach dort
nicht durchgeführt werden könnte.
Dreimal Ruhpolding???
Am Ende wurde es dann zweimal Ruhpolding und einmal Oberstdorf. Na
ja, auch dahin gibt’s von München aus eine gute Zugverbindung.
Samstag, 30.12.2006 – Warsteiner Grand Prix Teil 1
Am 30.12.06 gabs in Ruhpolding erst mal einen Gundersen. Yetis
packten alles Nötige zusammen und fuhren Richtung Südosten. Das Wetter war
traumhaft, es war kalt und klar. Wir parkten unser Auto am Bahnhof, bestiegen
den Pendelbus, fuhren die 7 km zur Chiemgau Arena. Nachdem wir unseren Standort
im Schanzenauslauf drei Mal geändert hatten, verfolgten wir den Probedurchgang.
Traumhaft weiß waren die fünf Ruhpoldinger Schanzen, ringsum alles braun und
grün....
11 Monate zuvor war hier noch alles unter Schneebergen begraben
gewesen und jetzt brauchte man Schneekanonen...verrückte Welt.
Ich feuerte besonders die fünf finnischen Athleten Manninen,
Koivuranta, Tallus, Ryynänen und Kähkönen an. Würde Hannu heute endlich seinen
Ruhpolding-Fluch überwinden können und auch zu Fuße des Zirmbergs endlich
einmal gewinnen?
Das Springen begann, jeder Springer wurde angefeuert „ziiieeehhh“,
die Deutschen ein wenig mehr. Lustig war wieder die Musik. Bei den Ösis das
legendäre „I wer narrisch“, bei den Schweizern „Heidi, Heidi“, die Japaner
bekamen ein „Big in Japan“, die Franzosen durften sich über „Taxi nach Paris“
freuen, die US-Boys gingen zu „Born in the USA“ sowie „Surfing USA“ über den
Bakken und für die Finnen legte Schanzen-DJ Lumpi „The Rasmus“ auf.
Als erster Finne sprang Ville Kähkönen, doch sehr weit kam er
leider nicht grad.
Nach Ville war der Italiener Giuseppe Michielli an der Reihe. Kaum
gelandet, kam er zu Fall und blieb erst einmal liegen. Totenstill war es
plötzlich im Schanzenauslauf.
Nach einigen Minuten stand der junge Mann auf, nahm seine Ski und
schleppte sich Richtung Exit-Gate. Ich fragte mich, ob nicht vielleicht einer
der vielen freiwilligen Helfer ihm denn wenigstens die Skier abnehmen würde...
Das Publikum klatschte als Giuseppe wieder laufen konnte, doch
wenig später gab es eine Durchsage, das am Container das rote Kreuz gebraucht
würde – es schien wohl doch nicht alles glatt gegangen zu sein.
Und noch ein Athlet hatte Pech, Magnus Moan stürzte auch noch, lag
im Schnee und hielt sich den Unterschenkel.
Wie ich wenig später erfuhr, hatte sich der Italiener einen
Bänderriss zugezogen und auch bei Magnus war es noch fraglich, ob er würde
weitermachen können.
Nach dem ersten Sprungdurchgang lag Christoph Bieler aus
Österreich vorn, gefolgt von seinen Landsleuten Bernhard Gruber und Michael
Gruber.
Ich wechselte kurz auf die andere Seite des Schanzenauslaufs bzw.
zum Exit Gate um mich dort mit Anja aus der Hannu-Manninen-Yahoo-Group zu
treffen. Dort blieb ich etwa eine halbe Stunde und sah die Sportler mal ganz
aus der Nähe. Ville Kähkönen schrieb ein Autogramm nach dem anderen und grinste
dabei über beide Ohren. Nicolas Bal schrieb auch Autogramme und während er
schrieb, musste man als Fan aufpassen, nicht von seinen riesigen Skiern
erschlagen zu werden.
Im zweiten Durchgang des Springens legte Anssi Koivuranta mit 127
m den weitesten Sprung des Tages vor.
Nach dem Springen führte dann Anssi Koivuranta aus Finnland mit 6
Sekunden vor Bernhard Gruber und 14 Sekunden vor Christoph Bieler.
Jaakko Tallus war 12. mit 1:10 Rückstand, Janne Ryynänen 14. mit
1:14 und Hannu Manninen lag auf Rang 24 mit 1:51 Rückstand. Der fünfte Finne,
Ville Kähkönen war leider beim Springen disqualifiziert worden – dies erfuhren
wir aber leider erst am nächsten Tag aus den Ergebnislisten im Internet.
Wir wechselten unseren Standort erneut und marschierten von der
Schanze zur Loipe. Über zwei Stunden Pause war nun, die wir mit spazieren
gehen, essen, trinken, quatschen usw. versuchten zu verbringen. Auf unserem
Spaziergang durch die Chiemgau-Arena sahen wir Hans Peter Pohl und Hannu
Manninen.
Ein bisschen interessanter wurde es dann, als die Athleten
begannen sich warm zu laufen. Ronny erkannten wir, ebenso Georg Hettich und
Anssi Koivuranta. Dann kam noch Hannu und auch Mario Stecher. Bei den Finnen
erkannten wir noch Jaakko Tallus, bei den anderen zweien rätselten wir immer
zwischen Janne und Ville, Ville und Janne hin und her.
Auf der großen Videowand die sich uns gegenüber befand, gab es
jetzt einen langen Werbefilm über die vielfältigen Möglichkeiten des Urlaubs in
Ruhpolding. In den höchsten Tönen wurde der schöne Ort gepriesen. Es sind aber
auch schwere Zeiten für einen Wintersportort heuer...
Die Zeit ging und ging nicht vorbei, wir hielten uns mühsam wach
an der Bande. Nicht einmal Kaffee gab es an den Ständen zu kaufen, mit dem man
sich legal ein wenig hätte dopen können.
Endlich ging es auf zwei Uhr zu und um 14:10 Uhr startete endlich
der 15 Kilometer-Lauf. Vornweg hetzte Anssi, dahinter Bieles und Berni Gruber.
Für uns war es nur eine Frage der Zeit, bis Hannu Manninen vorne war. 1:15, so
meinten wir, hole der im Schlaf auf. Und so einen Einbruch wie vor 11 Monaten
an gleicher Stelle würde er bestimmt nicht noch mal haben.
Bieles und Gruber Berni ließen Finnlands Jüngsten alles allein von
vorn laufen, doch Anssi hielt sich tapfer. Hannu kam immer weiter nach vorn und
wir feuerten alle vier verbliebenen Blauweißen lautstark an, auf bayerisch,
finnisch und englisch und schwenkten Fahnen des nordischen Landes.
Als es auf die letzte Runde ging, wechselten wir unseren Standtort
um näher am Ziel zu sein. Zuerst saßen wir auf der Bande, daran störte sich
niemand – und wir beschlossen uns direkt an die Absperrung zu stellen. Hannu lag
inzwischen vorn, verfolgt von Ronny Ackermann, Sebastian Haseney, Bill Demong
und Felix Gottwald.
Das ganze Stadion drückte Acker und Hasi die Daumen, Anja und meiner
einer sahen allerdings blauweiß. Riesiger Jubel unsererseits, als „Juhis“
seinen Ruhpolding-Fluch überwinden konnte und als Erster über die Ziellinie
lief.
So ein Tag, so wunderschön wie heute, so ein Tag der dürfte nie
vergehen *sing*
Jetzt galt es noch, die anderen zu unterstützen. Anssi wurde am
Ende 10., Jaakko 13. und Janne 29.
Dann gab es noch die Siegerehrung. Sponsor Warsteiner hatte einen
Preis für den besten Nachwuchsathleten (Jahrgang 85 und jünger) ausgeschrieben.
Anssi gewann und bekam ein 5-Liter-Fass Warsteiner. Alkoholfrei. Meinung der
Finnen hierzu nicht bekannt.
Nach der Siegerehrung gab es dann noch ein kurzes Interview mit
Sieger Hannu. Stadionsprecher von Knoerzer fragte den Finnen, ob es für ihn
okay gewesen sei, dass bei seinen Sprüngen „The Rasmus“ gespielt worden sei.
Antwort Manninen: „Yes.“
10 Sekunden später – Hannu fragt: „Which music was it?“
Antwort Knoerzer: „Rasmussen“
Ah jaa....
Wir machten uns auf den Weg zum Parkplatz um dort den Pendelbus
zurück zum Ruhpoldinger Bahnhof zu besteigen.
Kaum zu Hause angelangt, begann ich mit den Planungen zum zweiten
und dritten Teil des Warsteiner Bayern Grand Prix.
Mittwoch, 03.01.2007 – des Warsteiner Grand Prix zweiter Teil
Diesmal fuhr Yeti allein nach Kombinationshausen, um sich dort
dann mit Anja zu treffen. Beladen mit einem großen Rucksack und einer
Stofftasche ging es von Johanneskirchen aus zuerst zum Ostbahnhof, von dort aus
mit dem Zug nach Traunstein und mit dem nächsten Zug weiter nach Ruhpolding.
Dort bestieg ich dann den Pendelbus, fuhr zum Zirmberg und war endlich vor Ort.
Hatte man am Samstag noch Kunstschnee benötigt, so war heute der Winter im
Chiemgau ausgebrochen. Es schneite was es konnte.
Yetilein war glücklich...
Karte gekauft und ab zum Schanzenauslauf. Dort hatte grade die
Probe angefangen. Und es schneite. Yeti begann sich um den Bewerb zu sorgen.
Als die Probe vorüber war fing der Bewerb an. Zum ersten Mal.
Man kam etwa 18 Springer weit. Dann begann es immer mehr zu
schneien.
Die Jury brach ab. Zum ersten Mal.
Man wartete eine Weile. Zuerst versuchten die Helfer die Spur frei
zu kehren. Dann frei zu blasen. Schließlich wurde die Anlaufspur mit einer
weißen Folie abgedeckt. Sprecher von Knoerzer meinte, nun könne man eine
regelrechte Sensation verfolgen, die Höhepunkte nähmen heut mal wieder kein
Ende.
Dann trat das Tretkommando wieder in Aktion. Es schneite und
schneite. Passend dazu spielte Schanzen-DJ Lumpi den Schneewalzer ein. Die
Loipenfüchse tanzten mit Knoerzer im Auslauf, die Fans der Ösis untermalten die
Musi mit ihren großen Kuhglocken und die Fans warfen Schneebälle auf die
Tänzer.
Yeti und Co. schickten Stoßgebete in den grauen Chiemgauer Himmel
dass der Bewerb doch bitte bitte stattfinden würde.
Die Folie wurde eingerollt, mit einer riesigen Kurbel. Dies konnte
man auf der Videowand sehen. Knoerzer meinte dazu, früher habe man so
telefoniert. Das eingeschneite Publikum brüllte vor Lachen.
Scheinbar wurden wir erhört, denn es ging tatsächlich weiter. Zum
zweiten Mal.
Etwa sieben Springer lang. Dann sah man zuerst den FIS-Menschen
auf der Videowand, was immer ein schlechtes Zeichen ist.
Als nächstes
brach die Jury zum zweiten Mal ab.
Kurz zuvor hatte ich noch zu Anja gesagt, wenn die schlechten
Springer jetzt schon auf 120 m kommen, fliegt Pikku-Anssi nach Salzburg.
Also Anlauf verkürzt.
(Anmerkung: Es schneite inzwischen nicht mehr).
Es ging weiter. Zum dritten Mal.
(Anmerkung: Es schneite inzwischen wieder).
Wir hofften und beteten. Aufgrund des begrenzten Zeitrahmens
beschloss die Jury statt der geplanten zwei Sprungdurchgänge nur einen
durchzuführen.
Nun gut, besser ein kurzer Bewerb als gar keiner.
Wie gesagt ging es weiter. Das wussten auch alle am Zirmberg.
Naja, fast alle. Seppi Hurschler wusste es scheinbar nicht. Das
war nicht nur für ihn schlecht, sondern auch für seinen finnischen Teamkollegen
im Teamsprint. Weil nämlich Seppi nicht da war, wurde auch Ville Kähkönen aus
dem Bewerb genommen. Für Ville war dies besonders tragisch, da er bereits am
Samstag wegen eines zu großen Anzugs aus dem Bewerb genommen wurde.
Kopf hoch, Junge, es kommen auch wieder bessere Zeiten!
(Es ist nicht überliefert, wie Ville und Seppi das klärten. Ville
wurde im weiteren Verlauf des Tages gesehen, Seppi nicht).
Wie auch schon am Samstag gaben die Sportler wieder bereitwillig
Autogramme (bis auf die Herren Hettich und Ackermann, welche dies offenbar
nicht nötig haben).
Yeti ergatterte welche von Janne Ryynänen, Magnus Moan, Sebastian
Haseney, Ville Kähkönen, Jaakko Tallus sowie Thorsten Schmitt.
Am Ende des Springens gab Jason Lamy Chappuis dem deutschen TV ein
Interview und Yeti kippte ob der perfekten Deutschkenntnisse des jungen
Franzosen fast aus den warmen Winterschuhen.
Nach der ersten Hälfte des Bewerbs lagen die beiden Franzosen
Maxime Laheurte Jason Lamy Chappuis vorn, mit 6 Sekunden vor Mario Stecher und
Christoph Bieler aus Österreich und 12 Sekunden vor Hannu Manninen Anssi
Koivuranta.
Für Anja und mich standen die Sieger schon fest. Bieles und Anssi
hatten im Springen beide die größte Weite des Tages erzielt, nämlich 127,5
Meter.
Yeti und Anja wechselten von der Schanze zur Loipe und erholten
sich dort in der einstündigen Pause, um neue Kraft für den Lauf zu sammeln.
Überhaupt war es ein sehr internationaler Tag. In den USA
geborene, deutsch sprechende Franzosen, norwegisch sprechende Schweizer,
Schanzensprecher die überhaupt kein Französisch konnten (Frongswa Brod, Maxim
Lahör, Schaso Schapo Lama....). Wenigstens versuchten die Schanzensprecher
diesmal nicht mehr die Vereinsnamen der Finnen auszusprechen. So etwas wie
„Ounasvaaran Hiihtoseura“ oder „Kuusamon Erä Veikot“ kriegt der
durchschnittliche Deutsche halt einfach nicht hin.
Yeti und Anja standen also an der Bande gegenüber der großen
Videoleinwand und warteten auf den Start des Laufs. Wer lief sich als erstes
war? Genau, Hannu. Anssi sahen wir auch noch, die andren drei Finnen waren mit
Mütze und Sonnenbrille verkleidet nicht auseinander zu halten.
Kurze Zeit später standen dann die gleichen Leute neben uns wie
beim Springen. Sie waren für die Deutschen, wir für die Finnen, trotzdem war
die Stimmung prächtig.
Beim Langlauf fetzte Klein-Anssi dann los, was seine 18 Jahre
alten Beine hergaben, er kämpfte mit aller Macht gegen den von hinten
anstürmenden Ronny Ackermann, der größer, schwerer und auch 11 Jahre älter war.
Wir feuerten ihn auf Deutsch, Englisch und Finnisch an. Nach dem Wechsel lief
dann Hannu Manninen gegen Sebastian Haseney und jetzt veränderte sich die Lage
eindeutig zu Gunsten der Läufer des finnischen Skiverbandes. Alle 1,25 km wurde
gewechselt.
Die zweite finnische Paarung lautete Janne Ryynänen und Jaakko
Tallus. Janne verlor in einer seiner ersten Runden einen Ski und musste auf
einem durch den gesamten Skistand laufen, bis er von einem Helfer seines Teams
einen neuen bekam. (Kurzfristiger Herzstillstand unsererseits)
Wir überlegten nun, ob Hannu/Hasi oder Ronny/Anssi die letzte
Runde bestreiten würden. Als wir uns auf ersteres geeinigt hatten, bestand aus
unserer Sicht an einem finnischen Sieg kein Zweifel mehr. Das ganze Stadion war
für die DSV-Läufer, doch wir litten mit den Finnenjungs. Und auch ein wenig mit
den Norges und Ösis, aber im Großen und Ganzen doch für Finnland.
Als Hannu Richtung Ziel lief, packte Anssi seine Sachen zusammen
und rannte los, um mit seinem Teamkollegen seinen ersten Sieg zu feiern. Wir
freuten uns so sehr für ihn. Auf die weiteren Plätze kamen Ackermann/ Haseney
sowie Stecher/Bieler. Das zweite finnische Duo kam auf Platz 16.
Wir standen dann noch an der Bande, schauten auf der Videowand die
Siegerehrung an. Ich wedelte gedankenverloren mit meinem Finnlandfähnchen, auf
der Loipe lief ein Betreuer des Suomiteams vorbei und zwinkerte mir zu.
Nachdem fast alle Zuschauer und auch Sportler weg waren, blieben
wir noch da und schauten den Finnen beim Auslaufen zu. Hannu lief und lief und
lief. Erst um 15:30 Uhr verließen wir das Stadion und fuhren mit dem Pendelbus
zurück nach Ruhpolding. Von dort aus wollten wir um 17:14 Uhr mit dem Bus nach
Traunstein fahren, dort um 17:45 Uhr den Zug nach München besteigen welcher um
19:02 Uhr am Ostbahnhof sein sollte.
Tja, grau ist alle Theorie. Wir gingen in Ruhpolding noch einen
Kaffee trinken, sahen Ösis, Schweizer und Norweger, doch dann kam leider der
Bus zu spät, war zu spät in Traunstein, wo wir dann am Bahnhof 40 Minuten auf den
nächsten Zug warten mussten.
Diese Zeit wurde dann aber sinnvoll genutzt und gleich die am
Samstag anstehende Fahrt nach Oberstdorf geplant.
Es war wieder ein total genialer Tag bei der Noko, dem
faszinierendsten Wintersport den es gibt.
Samstag, 06.01.2007 – Warsteiner Grand Prix Teil drei
Anssi Koivuranti, der neue Star im deutschen Kombiteam - wer kennt
ihn nicht, a zammazupfte Zwiderwurzn im Langlaufstadion und verloren gegangene
Norweger.
Nachdem wir bereits Teil 1 und 2 des Warsteiner Grand Prix live
und vor Ort verfolgt hatten, gab es keinen Zweifel. Auch Teil 3 musste
aufgesucht werden.
Yeti fiel am Samstag um 4:20 Uhr aus dem Bett, verließ um 5 Uhr
das Haus, um 6:19 Uhr fuhr der Zug am Hbf. Mit Umsteigen in Immenstadt sollten
wir um 8:48 Uhr in Oberstdorf sein.
Um 9:00 Uhr fing die Probe an, um 10 Uhr der erste
Wertungsdurchgang, der Langlauf sollte um 13:15 Uhr beginnen.
Leider hatte der Zug Verspätung, wir hetzten in Richtung Sprungschanze,
schwitzten unter der viel zu warmen Winterkleidung und verpassten die Probe
trotzdem. Und als ob das nicht schon gereicht hätte, wurde diesmal am Eingang
auch jeder Besucher durchsucht wie am Flughafen und die Startlisten kosteten 40
Cent. Wir wollten aus diesem Grund auch keine haben.
Es waren wieder die gleichen 5 Finnen am Start und wir hofften für
Ville, er würde diesmal auch im Laufen starten dürfen, also nicht wieder vorher
disqualifiziert werden.
Es war nass, grau und trüb im Allgäu, es lag zwar ein wenig
Schnee, aber auch der war nass und sulzig. Es regnete auch ein bisschen und wir
hofften, dass die Wettervorhersage, die für den heutigen Tage im bayerischen
Süden Sonnenschein angekündigt hatte, noch eintreffen würde.
Pünktlich um 10 Uhr begann das Skispringen, doch für unsere Finnen
lief es diesmal nicht so wirklich gut. Den Sprecher verstand man auch nicht
wirklich und die letzten Nerven kostete uns dann die „Schalmeienkapelle
Grundspitz“ aus Fischen im Allgäu. Herrgott, waren wir hier beim Noko-Weltcup
oder bei nem Volksmusikfestival????
Arghh.
Als wir gerade so weit waren, uns mit all den bereits genannten
Problemen zu arrangieren, traten die Schweizer Fans in Aktion. Seit Ruhpolding
II war Seppi Hurschler ja eh unser ganz spezieller Freund und nun das.
Nach dem
ersten Sprungdurchgang lag Berni Gruber vorn, Petter Tande war Zweiter und
Espen Rian Dritter. Unsere Finnen fanden sich auf den Plätzen 5 (Tallus), 9
(Koivuranta), 13 (Ryynänen), 16 (Kähkönen) und 24 (Manninen) wieder.
Jetzt spielten wieder die Damen und Herren aus Fischen...
Es ging weiter, das Wetter wurde ein wenig besser.
Am Ende des Springens lag immer noch Berni Gruber vorn, vor Petter
Tande und Christoph Bieler.
Finnen:
7. Tallus + 1:21
9. Koivuranta + 1:38
10. Kähkönen + 2:09
14. Ryynänen + 2:30
15. Manninen + 2:36
Würde Hannu das aufholen können? Auf 15 km?
Wir packten unsere Siebensachen und marschierten in ca. 35 Minuten
zum Langlaufstadion. Dort fanden wir einen tollen Platz direkt an der Bande.
Die Athleten liefen sich gerade warm. Vor uns die verschneiten
Allgäuer Berge und auch die Sonne kam langsam heraus. Konnte es schöner sein?
Wir knoteten unsere finnischen und norwegischen Fahnen an die Bande und hielten
nach unseren Helden Ausschau.
Als es dann endlich losging, feuerten wir selbige nicht nur
lautstark an, sondern unterstützen die akustische Anfeuerung noch durch
kräftiges an-die-Holzbande-klopfen. Dies störte eine neben uns stehende Dame
offenbar ganz gewaltig. Sie forderte uns aus, jetzt endlich ruhig zu sein.
Zammazupfte Zwiderwurzn. Geh halt ins Literaturhaus, wenns dir
beim Sport zu wild is.
Vielleicht störte sie sich aber auch nur daran, dass wir im
Gegensatz zu ihr nicht für die Deutschen waren.
Hannu Manninen war ja mit 2:36 Rückstand gestartet und lief wie
ein Irrer. Schon als die Läufer das erste Mal bei Start und Ziel vorbei kamen,
hatte er deutlich aufgeholt.
Würde er es tatsächlich schaffen und auch noch den dritten Bewerb
des Warsteiner Grand Prix gewinnen? Wir standen an unserem Platz, neben uns die
nette Dame, vor uns die Läufer, über uns die Sonne. Als Michi "Gummi" Gruber vorbeikam, meinte ich zu Anja, dass ich ja nur zu gern wüsste, woher dieser
Spitzname käme. Es meldete sich wieder unsere nette Nachbarin, dass man nicht
alles wissen müsse.
Narrische Heigeign.
Wir riefen, wann immer ein Finne vorbei kam, laut „Heia heia heia“
und den jeweiligen Namen dazu. Einmal drehte sich Ville Kähkönen um, wohl um zu
gucken wer da so brüllt.
Hannu holte immer weiter auf, inzwischen waren wir uns sicher, dass
er würde gewinnen können.
Wer uns allerdings Sorgen machte, war JC.
Für Nicht-Experten:
Es handelt sich hierbei um den norwegischen Kombinierer Jan
Christian Björn, 22 Jahre alt, von Hamar SK. Gestartet als 31. mit fast 4,5
Minuten Rückstand, lief er von Anfang an hinterher und der Abstand wurde immer
größer. Bald war er allein auf weiter Allgäuer Flur. Armer JC....
Auf den letzten Runden führte „Juhis“ die 5 Läufer starke Gruppe
an, welche außer ihm noch aus Gottwald, Haseney, Demong und Gruber bestand.
Der Zieleinlauf stand bevor und wer tauchte als erstes auf der
langen Abfahrt auf? Felitsche lag vorn, ein paar Sekunden vor seinen
Weggefährten. Wir freuten uns auch für ihn, in seiner letzten Saison war es
schön, ihn siegen zu sehen.
Hannu wurde zweiter, beim Kampf um den dritten Platz gab es ein
Fotofinish zwischen Sebastian Haseney und Bill Demong. Am Ende zog der Ami den
Kürzeren und wurde wie schon in Ruhpolding Vierter.
Jasso zog im Zielsprint mit Jason den Kürzeren und wurde als
zweitbester Finne 12. Anssi wurde 14., Ville 19. und Janne 25.
Wir klopften wieder mal lautstark auf die Bande und wieder meldete
sich die freundliche Stimme von links, dass sie nun ein wenig ihre Ruhe
bräuchte und wir doch endlich damit aufhören sollten.
Narrische Heigeign....
Einen allerdings vermissten wir beim Zieleinlauf. JC.
Wo war er geblieben? Verschollen in den Allgäuer Bergen?
Verschleppt? Entführt? Gekidnappt? Wer würde so was tun?
Jetzt stellte sich heraus, wie gut unser Platz wirklich war. Nur
ein paar Meter vor uns würde die Siegerehrung stattfinden.
Und im Gegensatz zu Ruhpolding gab es diesmal sogar die Hymne zu
Ehren des Siegers. Wir lauschten andächtig den Klängen der österreichischen
Hymne.
Nun folgte noch die Übergabe des gelben Leiberls an den ersten im
Gesamtweltcup. Da wir die Punkte nicht im Kopf hatten, freuten wir uns sehr
darüber, dass Hannu es bekam.
Anschließend ging die Siegerehrung für die Gesamtwertung im
Warsteiner Grand Prix über die Bühne. Auch hier lag Hannu vorn. Die
Nachwuchswertung am Tage hatte der Norweger Petter Tande gewonnen. Die
Sprecherin der Warsteiner Brauerei gab ein kleines Interview und meinte dazu,
man wolle mit dem Geld (1000 €) den deutschen Nachwuchs unterstützen.
Ahh jaa. Petter und Anssi sind ja auch so deutsch...
Dann kamen sie irgendwie auf Finnlands Jungstar, den sie als Anssi
Koivuranti und als neuen Star im deutschen Team bezeichneten....
Anssi Koivuranti, der neue Star im deutschen Kombiteam - wer kennt
ihn nicht...
Na ja, hm, gut, wennse meinen....
Wir blieben noch lang da, schauten den Finnen beim Auslaufen zu
und kamen mit zwei anderen Fans ins Gespräch, die uns in Sachen JC beruhigen
konnten. Er habe das Rennen vorzeitig verlassen.
Uns fielen Steine vom Herzen. War er also doch nicht vom
Murmeltier gefressen worden.
Das Auslaufen dauerte an und wir saßen auf der Tribüne in der
Sonne. Das Leben war herrlich an dem Tag. Sonne, blauer Himmel, kalt...Herz was
willst du mehr???
Wir blieben so lang beim Auslaufen, dass die Finnen schon nach uns
schauten...am Ende kamen sie nur noch Einzeln vorbei, wahrscheinlich musste
immer einer gucken, ob wir denn immer noch da seien.
Es sei ihnen gesagt: Wir gehen
n i c h t nach Val di Fiemme, sondern machen Pause bis Seefeld. Bis
dahin erholen wir unsere Augen vom Muster eurer Teamjacken.
Dann stehen wir wieder mit voller Kraft zum Anfeuern zur
Verfügung.
Um 18:10 Uhr wollten wir den Zug zurück Richtung München nehmen.
Wir wollten uns aber einfach nicht vom Langlaufstadion trennen. Erst als keine
Kombis mehr zu sehen waren, die Sonne hinter den Bergen versunken und es ein
wenig kalt zu werden begann, marschierten wir zurück Richtung Oberstdorf und
gingen dort noch einen Kaffee trinken. Nach dem Kaffee trinken hatten wir immer
noch über eine Stunde Zeit, als wir an einem Lokal vorbeikamen, in dem man die
Übertragung der Quali aus Bischofshofen auch von draußen aus verfolgen konnte.
Natürlich sofort dort geblieben. Als die KO-Duelle aufgelistet
wurden, fiel uns auf, wer nicht dabei war. Romoeren, Lindström, Happonen, J.
Hautamäki...oh weh...
Der Sprecher meinte noch, Ahonen, Küttel und Schlierenzauer seien
nicht angetreten. Das versprach Spannung für morgen, damit dürften drei
Lucky-Looser-Plätze schon mal weg sein....
Wir machten uns dann auf zum Bahnhof, fielen ermattet in den Zug
und während wir in 2,5 Stunden zurück Richtung Heimat fuhren, planten wir
bereits die Reise nach Seefeld in 2 Wochen.
Ja, das ist mein Bericht über drei Mal Kombi live in einer Woche,
mit finnischen Siegen, Wintersport im Nicht-Winter 2006/2007, über Schnee und
Sonne und ganz einfach eine geniale Zeit!!!
Und weils gar so schön ist bei der Kombi, sind wir zwei Wochen
später auch gleich noch zum Doppelweltcup nach Seefeld in Tirol gefahren wo wir
auch jede Menge Spaß hatten, am Samstag bei Kombi in der Karibik und am Sonntag
bei „Dancing in the rain“.
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